Als 1988 die Dänische Botschaft besetzt wurde

Zum Tode Wolfgang Mayers am 2. Oktober 2017

Dr. Wolfgang Mayer, Diplom-Lehrer und Politikwissenschaftler, der am 9. September 1988 mit 17 ausreisewilligen DDR-Bürgern aus Ilmenau in Thüringen die Dänische Botschaft in Ostberlin besetzt hat, ist am 2. Oktober in Speyer/Rheinland-Pfalz seinem langjährigen Krebsleiden erlegen.

Geboren am 20. Januar 1950 im Vogtland als Sohn aus dem Sudetenland geflüchteter Eltern, erwarb er 1968 an der Erweiterten Oberschule „Fritz Heckert“ in Zeulenroda das Abiturzeugnis und zugleich den Facharbeiterbrief als Maschinenbauer. Danach arbeitete er als Postangestellter und verrichtete seinen „Ehrendienst“ bei der „Nationalen Volksarmee“ im Nachrichtensektor.

Von 1970 bis 1975 studierte er Pädagogik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Witt...

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HILDBURGHÄUSER FREUNDSCHAFTSBUND (HFB)

Ingenieur-Verbindung HILDBURGIA

Ansprache von Martin Leidinger am 3. Oktober 2017

zur Wiedereinweihung der Gedächtnisbrücke am Neuen Technikum

Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Kristin Floßmann, sehr geehrter Herr Bürgermeister Holger Obst, sehr geehrte Frau Schulleiterin Corinna Müller, sehr geehrte Gäste dieser Einweihungsfeier!

Ich spreche heute im Namen der Verbindungen des Hildburghäuser Freundschaftsbunds, in denen, wenn auch inzwischen an anderen Orten, die Ideale der Verbindungen weitergelebt werden, die dieses Bauwerk initiiert und seine Errichtung finanziert haben.

Ich hatte das persönliche Vergnügen, mich intensiver mit der Geschichte des Hildburghäuser Technikums und seiner Studentenverbindungen beschäftigen zu dürfen...

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Unschuldige Spießgesellen und

der raue Ton des Pöbels

In einer Tageszeitung der Region findet sich eine Einschätzung der Bundestagswahl des Herrn Genossen Kummer, einst Unteroffizier des Stasi-Wachregiments:

Platz drei im Landkreis ist für uns eine sehr schwierige Entwicklung, die mich befürchten lässt, dass der Umgangston in der Politik in der nächsten Zeit immer rauer wird und die Aggressivität, die im Wahlkampf zu spüren war auf die Gesellschaft niederschlägt“, sagt MdL Tilo Kummer. „Ich mache mir ziemliche Sorgen, wenn man erlebt, wie eine Bundeskanzlerin und ein Außenminister bedroht werden, da bilden sich für mich historische Parallelen aus. Die anderen Parteien müssen sich gründlich überlegen, wie sie darauf reagieren.“

Am 28...

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Frau Schildburg in einer eMail an Herrn Hausen am 26. September 2017

Guten Morgen, lieber Hausen,

da gibt es in Deutschland momentan eine mächtige Katerstimmung wegen der fehlenden Kader. Da sollten sich die Damen und Herren Politiker doch endlich mal ihren Umgang mit der demokratisch gewählten AfD überdenken. Immerhin ist sie drittstärkste Partei geworden, in Thüringen sogar zweitstärkste. Und da die sogenannten Altparteien schon bei der Gründung der AfD im national-frontalen Einheitschor erklärten, dass sie mit diesen Schmuddelkindern nicht im gleichen Sandkasten spielen, macht man allenthalben jetzt lange Gesichter, und man wird wählen und wählen, bis niemand mehr Lust zum Wählen hat. Die Mitglieder und deren Wähler dürfen bislang zwar fleißig arbeiten, aber mitregieren dürfen sie nicht...

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Das Naivchen aus dem Taunus

Eva Rupperts Briefe an Erich Honecker

Im ehemaligen Ostberlin steht die DDR-Nostalgie-Industrie in voller Blüte! Ein rundes Dutzend einstiger DDR-Verlage verbreiten in Memoiren prominenter DDR-Rentner und angeblichen Aufklärungsschriften ein derart geschöntes Bild des SED-Staates, dass man heute noch bedauert, dort nicht gelebt zu haben! Wenige Wochen, nachdem am 6...

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Kaum überbietbare Realsatire pur

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

 Nach dem Haarewaschen habe ich heute keinen Fön gebraucht. Das Kopfschütteln nach dem „Thüringen-Journal“ ließ meine Haartracht von alleine trocknen. Uwe Höhn, noch vor wenigen Stunden stellvertretender Landtagspräsident, jetzt kommt der befördernde Abstieg als Staatssekretär ohne Landtagsmandat in die Politikniederungen, der Verfechter des gigantischen Großkreises Südthüringen. Da kann natürlich ein unvoreingenommenes Bild in die Politik eingebracht werden, seltsam, Herr Bausewein, eigentlich müsste er Brausewein heißen, hatte mal wieder einen genialen Personalvorschlag. Hat da jemand was geraucht? Das brachte selbst die eigenen Genossen in Wallung. Keiner braucht ihn, aber ab und an steigt er aus den Niederungen der Provinz auf...

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Lust auf weiterso?

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

An der Kurve der Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße/Unteres Kleinodsfeld hat es mich heute vor Lachen bald ausgehebelt. Lust auf DIE LINKE mit den beiden durchgebalkten Wörtern Keine und Weiterso. Ein Weiterso mit der SED-Nachfolgepartei DIE LINKE in der Rot-Rot-Grünen Pleiteregierung in Thüringen wäre schon eine Zumutung, die sind bekanntlich um ihren tapferen Twitter-Bodo nur noch mit ihren schwachen Kräften bemüht, ihre Pöstchen zu halten. Regiert wird doch dort schon lange nicht mehr, nur noch das Chaos der Machtbesessenheit und der Besserwisserei verwaltet.

Herr Hausen:

Liebe Schildburg, da bist du doch sicherlich wesentlich zu schnell an dem AgitProp-Aufsteller vorbeigesaust und das nahe der Polizei, ich komme ins Grübeln...

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Jetzt gehet’s looos …

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Hast du denn heute im freien Lokalblättchen unseren Bundestagskandidatensonnenschein gesehen? Der sieht schrecklich aus, schläft er jetzt unter der Brücke? Aber vielleicht sind ihm auch nur die Rasierklingen ausgegangen. Aber immerhin, sein Aussehen passt, so sehe ich es, zu seinem Charakter, eben etwas wirr und poltrig. Bei allen Vorbehalten zum Bundestag und seinen Parteien, ob er aber da hinpasst? Da hätte ich schon Fragen, aber immerhin der Duden gehört jetzt laut Internet zu seinen Lieblingsbüchern. Vielleicht erklärt man es ihm auch noch.

Herr Hausen:

Er ist mir eigentlich reichlich egal, wenn nicht Arbeitslose einen Bruchteil dessen bekämen wie er. So einer richtigen Arbeit geht er aus meiner Sicht nicht nach...

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Theater, Theater …

Frau Schildburg singt voller Inbrust wie dermaleinst 1980 beim Eurovisions-Wettbewerb Katja Ebstein:

Theater, Theater
Sie setzen jeden Abend deine Maske auf
Und sie spielen
Wie die Rolle es verlangt
An das Theater haben sie ihr Herz verkauft
Sie stehn oben und die unten schaun sie an.

Schau‘ nicht so theatralisch, lieber Hausen, mir fällt bei dieser Freistaatsregierung bei allem guten Willen nun gar nichts mehr ein...

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Privatbrauerei Metzler in Dingsleben

Gratulation!

Unser alter Herr Hausen (Hans-Jürgen Salier) hat so ganz „nebenbei“ ein inhaltsreiches Buch geschrieben, das zum Brauhausfest am 20. August 2017 in Dingsleben nach 12 Uhr Premiere hat. Dort können die Bücher signiert werden.
Sicherlich freuen sich auch unsere Leser auf das Ereignis.
Auf ein Wiedersehen,

Ihre Frau Schildburg

Hans-Jürgen Salier

Auf dem Weg zum Erfolg.

Die Privatbrauerei Metzler in Dingsleben.
Eine Familien- und Firmengeschichte.

Gebundene Ausgabe

August 2017

Preis: EUR 24,90

Im Jahre 1895 begann August Metzler in seinem Südthüringer Heimatdorf Dingsleben erstmals Bier zu brauen. Dies war der Beginn einer außerordentlichen Erfolgsgeschichte. Die Privatbrauerei Metzler wird heute in fünfter Generation geführt...

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