Funkstille in Hildburghausen

funkstille

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Oh, lieber Hausen, auch wenn mich mein Arbeitstag auf Trab hielt, aber dieser Zeitungsbericht heute im FW ließ mich nicht nur im Hinterkopf ständig darüber nachdenken. Selbst andere Themen wie die Schlagzeilen der letzten Wochen über Trump, Merkel oder Reichsbürger konnten es nicht ausblenden. Kommenden Sonntag ruft der Gänselieschen-Glühweinmarkt wieder zum Umtrunk auf, ein letztes traditionelles Highlight in diesem Jahr für unser Städtchen? Organisiert wird der Markt schon über Jahre durch den Werbering, also Einzelhändler, Geschäftspartner und Vereine, einen großen Anteil daran hat der Vereinsvorsitzende Bernd Klering.

Herr Hausen:

Ich weiß, worauf Du hinaus willst, liebe Schildburg, es muss ein „Geben und Nehmen sein“...

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SPD in Freude und guter Hoffnung

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Frau Schildburg:

Die SPD, die bewundere ich, da kommt noch was. Die schaffen es doch immer, sich zu retten, die Mitgliederzahlen auf Kurs zu halten. Einige der Ministerinnen und Minister der Großen Koalition sind neben dem Regieren nicht untätig, immerhin lassen sie den Mitgliederstand nicht abrupt sinken. Und nun unser Sigmar, hat sich doch der Weg zur Currywurstbude nahe dem Kanzleramt gelohnt. Da kommt wenigstens noch was raus, das ist erlebnisorientierte Regierungsarbeit, da ist viel Spaß dabei.

Herr Hausen:

Was hast du denn heute zum Frühstück getrunken? Du sprichst in Bildern, aber auch in Rätseln. Oder meinst du den Public Relation-Gag des Vizekanzlers und Wirtschaftsminister. Superminister ist er – mit so viel Freude im Detail.
Andererseits bin ich nicht der Meinu...

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Werraaue –Planung mit Zukunft oder Auwa?

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Die LINKE. mal wieder in Hildburghausen! Die Bremsbacken der Ewiggestrigen, anders kann ich es nicht bezeichnen. Ich finde es ein ausgezeichnetes Konzept östlich der Friedrich-Rückert-Straße und südlich der Werra, in der sogenannten Werraaue einen Multifunktionsplatz zu etablieren.

Herr Hausen:

Einen Festplatz, dort, wo er hinkönnte, darüber sprachen wir im Stadtrat schon vor mehr als zehn Jahren. Das war von den Linken noch nie gewünscht! Weshalb, kann ich mir bis heute nicht erklären. Es ist nun mal die einzige Möglichkeit der schnellen Erreichbarkeit, eine Top-Lage für die Gestaltung der „Südstadt“ oder wie man den sich entwickelnden Stadtteil auch immer nennen will...

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„Die Stadt leidet unter der Attraktivität …“

und unter unattraktiven Geschäften blüht die Stadt auf –
Vermutlich sind wir alle doof!

Seltsam, was Herr Genosse Steffen Harzer als Kommentar zum „Freies Wort“-Artikel „In Sachen Parkplätzen noch jede Menge freie Spitzen“ vom 10.11.2016 im Internet schreibt.

Wer Steffen Harzer ist? WIKIPEDIA und der Landtag des Freistaates Thüringen schreiben über ihn, dass er 1960 geboren worden ist, dass er Dipl.-Ing. und Verwaltungsfachwirt ist, dass er „Ein deutscher Politiker (Die LINKE.)“ sei, Landtagsabgeordneter in Thüringen (Listenplatz Wahlkreis 20 Hildburghausen II – Sonneberg II, seinen Sitz hat er in Meiningen Schmalkalden-Meiningen I und II), seit 2010 ist er Mitglied des Bundesvorstandes der Partei Die LINKE...

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Gruseliges zu Halloween

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Frau Schildburg: 

Auf das Klingeln bei Halloween wartend, um Saures oder Süßes zu erfahren, fällt einem so mancher Nonsens ein. Terrorismus in Kinderformat. Mit der Deutschen Einheit ist unglaublich gruselig Abartiges nach Deutschland geschwappt, und die Nation der Dichter und Denker beugt sich dem Ideenreichtum der deutschen Händlerseelen. Die Jagd nach Payback- oder anderen Boni-Punkten ist zum Maß aller Dinge geworden. Verrückt und gruselig wie die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den Staaten, wo man mit Clinton und Trump mit seinem schwäbischen Migrationshintergrund die beiden vielleicht unbeliebtesten Politiker an die Macht hieven möchte …
Aber die Verrücktheit der Amis ist sogar per Gesetz festgehalten, so beispielsweise in Arizona...

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Die leeren Lehren von Schmölln oder

zum Begräbnis der Wahrheit gehören viele Schaufeln

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Frau Schildburg:

Am heutigen Tag sind wegen des schrecklichen Vorkommnisses in Schmölln zwischen uns beiden seit 6 Uhr einige E-Mails gesendet worden, nicht nur weil die Berichterstattung naturgemäß immer hinterherläuft, aber schon Meinungen, Erkenntnisse oder Lehren wie mit großen Fußstapfen im Dullich (Kartoffelbrei) breitgetreten werden. So möchte ich nicht informiert werden. Nicht die schnelle Nachricht ist für mich wichtig, sondern die seriöse. Was gesagt oder geschrieben wird, bleibt haften, vor allem, wenn es oberflächlich geschieht. Die Gegner der wirklichen Demokratie, die in Deutschland in einigen Parteien zu finden sind, brauchen doch kaum noch nachzudenken, sie müssen sich nur der Meldungen bedienen...

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Broiler und Weißwürste um die Ohren hauen

Ostalgie

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Als ich am 18. Oktober 2016, also zwei Wochen nach dem 26. Jahrestag der Deutschen Einheit, die Zeitung aufschlug, wurde mir kotzübel, was ich da über eine Ostalgiepartie in der Obermaintherme in Bad Staffelstein im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels las. Zwei Drittel einer Zeitungsseite werden unter der Überschrift „Wo der Goldbroiler auf die Weißwurst trifft“ verschwendet – für ein paar unverbesserliche Spinner.

Herr Hausen:

Für mich ist die DDR-Ostalgie kein Phänomen, sondern ein äußerst peinliches und dummes Produkt einer laienhaften Vergangenheitsbewältigung mit diffusen Gefühlen und Erinnerungen...

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Kreisgebietsreform

Gebietsreform Thüringen

Frau Schildburg:

Der innenbewegte Minister Poppenhäger hat seinen Thüringen-Verteilungsplan in die Welt posaunt. Ein User rief mich sofort an, ob wir mit einem Beitrag darauf reagieren. Ich sagte ihm, dass ich eigentlich keine Lust darauf hätte, weil unsere Meinung hinlänglich bekannt ist und dass wir nicht auf jeden Nonsens und jede Dummheit reagieren und damit unsere wertvolle Zeit vergeuden wollen.

Herr Hausen:

Da sind wir uns einig, denn ich könnte stunden- oder seitenlang dazu etwas sagen oder schreiben. Lassen wir lieber unser Leser zu Wort kommen. Platz ist auf unserer Seite genügend. Seite frei!

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Vorwärts, das Geheimnis der Dunkelgräfin wird gelöst!

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Frau Schildburg:

Den Namen Harry Stoll-Baum habe ich noch nie gehört, und er ist vermutlich nicht nur für mich ein Geheimnis. Er hat einen umfassenden zweispaltigen Artikel in der „Südthüringer Rundschau“ gezeichnet. Übrigens, ich habe einschlägig gegooglet (oder heißt es gegoogelt?) Der Name Stolle-Baum taucht nirgendwo auf, lediglich durch Assoziationen bei einem Friedwald-Unternehmen ist er feststellbar. Ein Mensch, der sich so kenntnisreich zur Thematik äußert, müsste irgendwo im Netz auftauchen und dementsprechend oft. Das Netz vergisst nichts. Aber irgendwo aus dem Bereich eines bekannten Fernsehsenders stammt er, denn er weiß sehr genau, was die mdr-Redaktion im Schilde oder im Sendeplan führt, die vielleicht ein schlechtes Gewissen plagt...

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Zum Theresienfest ist uns Klamauk als

Moderation zu mäßig

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Frau Schildburg:

 Irgendwie steckt in dem Wort Moderation das Wort mäßig, hat aber in der Unterhaltung nichts im Sinne von bremsen zu tun. Die Moderation des Festumzugs zum Tag der Deutschen Einheit und zum Theresienfest auf dem Marktplatz Hildburghausen war reichlich altbacken, roch bis zum FDJ-Hemd und zum Gestank der DDR-Zweitakter. Die Namen der Vereine wurden manchmal verstümmelt, aus dem anfänglich erwähnten Schützenverein 1792 entwickelte sich plötzlich der Trachtenverein 1782 e.V.  Doch wer merkt das schon, man hatte sich plötzlich auf dem Marx-Engels-Platz gewähnt. Mit uns zieht der alte Geist...

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