Geheimhaltung: Vor dem Lesen verbrennen


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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Als ich heute das Blättchen las, fiel mir das oberste Prinzip der DDR-Geheimhaltung ein: Vor dem Lesen verbrennen!
Geht mich ja nichts an, aber, nachdem ich mich Hunderte Stunden mit der Thematik um unsere Madame Royale beschäftigt habe und du vermutlich noch mehr, schlägt mal wieder die Wissenschaft zu.

Herr Hausen:

Was du mir da an Interessantem schreibst, ist jenseits meines Verstandes, nicht weil ich nicht dazulernen möchte, sondern weil diese historische Weitsicht für mich grandios ist. Spaß beseite: Sie passt ganz einfach in das altbekannte Schema. So alle drei Jahrzehnte schwabbt – vielleicht wabert es auch nur neblig am Stadtberghang – neuer Abenteurergeist um die Lösung des Rätsels von Hildburghausen ins Städtchen...

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Hildburghausen – Das Narrenparadies

Die LINKE - hier rechts

Frau Schildburg:

Gegner brauchen einander, Fußballer, die Halbwüchsigen beim Räuber- und Gendarm-Spiel und ganz besonders politische Spinnerchen, beispielsweise solche, die sich rechts oder links wähnen – im Wahn. Angeboren ist das wohl nicht, so etwas schafft man nur durch Fehlinterpretierungen beim Denken. Und wenn den verführten Typen die Phrasen und die volksdümmlichen Argumente ausgehen, blasen sie wieder warme Luft in die Gesellschaft, manchmal sehr miefige, z. B. sozialistische – egal welcher Schattierung, durchgemixt mit geistigen Dummheiten, aber immer plakativ und für Kleingeister verständlich. Man muss Zugang zu den Herzen aller Menschen (die Menschinnen seien nicht vergessen) finden. Das ist oberstes Ziel. Eigentlich kann man sich über diese Typen nur lustig machen...

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RECHTS oder LINKS und faschistoider Tourismus,

und wo bleiben wir?

links-rechts

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Ach, Hausen, eigentlich wollte ich gar nicht darüber reden und viel lieber verdrängen, denn was letztes Wochenende in Hildburghausen zu erleben war, ist überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Du weißt, ich bin ein die Wahrheit liebender Mensch und spreche es einfach aus. Inoffiziell waren es Samstagnachmittag auf dem Neonazikonzert „Rock für Identität“ mehr als 5500 Personen. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll?

Herr Hausen:

Ja, liebe Schildburg, ich kann dich gut verstehen, mir geht es ähnlich. Wir waren zwar beide nicht im Städtchen. Die Supermärkte wussten zum Teil gar nicht, wie ihnen geschieht, unmöglich, noch einen Parkplatz zu ergattern...

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Spinnerinnen und Spinner aller Länder vereinigt Euch!

Gender-Wahnsinn

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Sag‘ mal, Hausen, hab‘ ich das heute richtig in der Lokalpresse gelesen. Die linke Sozialministerin wagt sich in die Offensive, hat einen Brief geschrieben an den Chef der Thüringer Staatskanzlei und schreibt: „Durch einen sensiblen Sprachgebrauch tragen wir aktiv zur Gleichberechtigung und zu einer wertschätzenden Ansprache aller Menschen bei.“

Herr Hausen:

Jetzt kriegt der Gender-Wahnsinn einen Namen. Wenn diese Art von Regierung nur einmal auf die Idee käme, ordentlich zu regieren. Wie lange müssen wir uns denn noch anschauen, wie sich eine Regierung sinnfrei beschäftigt. Ich lese, höre oder sehe nur Ramelow und seine LINKE, überall und nirgends, nur nicht beim Regieren. Ich wage gar nicht, die Fischdose aus dem Kühlschrank aufzumachen...

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Vladimir Pussy und Bodo der Tapfere

Genosse

Frau Schildburg:

Unglaublich, was der alles kann, Vladimir Pussy. Ein PR-Gag jagt den anderen, Millionen, nein Milliarden Menschen schmelzen verzückt dahin. Er flüstert mit Delfinen, auch wenn es mit dem Schwimmstil etwas hapert, aber er steigt als Schwan in die Sphären, steil empor und glückselig, den Sternen entgegen. Wie ein richtiger Sowjetheld, mit Jagdgewehr, Angel und bloßem Body, er streichelt Amur-Tiger, er zeigt sein strahlendes Gebiss als Panzerfahrer und Kampfpilot, als Kampftaucher und in der Pose eines Uschakow, ja wie Admiral Фёдор Фёдорович Ушако, oder mit Paraglider nach der eleganten Landung, durch ein Schlammloch laufend und mit sauberen Schuhen herauskommend … Das ist ein Mann, d e r braucht keine Drogen, er ist eine.

Herr Hausen:

Na ab...

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Von wegen Reinheitsgebot 500 Jahre

Prosit! und das Reinheitsgebot einmal anders

Reinheitsgebot

Frau Schildburg:

Du weißt Hausen, nur ein schöner Rotwein kann mich begeistern, auch wenn ich eine gute Brotzeit mit einem ordentlichen einheimischen Bier nicht stehen lasse. Eines verstehe ich aber nicht, weshalb dieser Tage überall vollmundig und mit Getönse vom bayerischen oder vom deutschen Reinheitsgebot des Bieres gesabbert wird. Der 500. Geburtstag wird gefeiert. Bevor das angebliche Reinheitsgebot in der „Bayerischen Landesordnung“ 1516 stand, wusste man selbst in Hildburghausen, wie ordentliches Bier gebraut wird.

Herr Hausen:

In der Tat. Bereits 1416, also 100 Jahre vorher, wird im Stadtbuch I von Hildburghausen das Braugewerbe erwähnt...

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Die verfassungswidrige Gebietsreform

Steuergelder

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Die neue Thüringer Landkreisplanung der demokratisch selbsternannten Minderheitsregierung Rot-Rot-Grün wird scheinbar ein Fall für das Verfassungsgericht. Das ist nicht kurios, sondern Realität.

Herr Hausen:

Die Gebietsreform mit „Gründen des öffentlichen Wohls“ nach Artikel 92 der Thüringer Verfassung oder Artikel 28 des Grundgesetzes belegen zu wollen, dürfte den Weltverbesserern wohl sehr schwer fallen. Also, ich fühle mich in unserem Städten besonders wohl und bin auch stolz, in einer Kreisstadt zu wohnen und werde weiter für das Wohl der Stadt arbeiten.

Frau Schildburg:

Mir geht es genauso, lieber Hausen. Mit Einsparungen kann das ganze ja wohl nichts zu tun haben...

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Lorz Schüßler – Der Retter von Hildburghausen

Schüssler-Umschlag

Titelbild: Sebastian Vrancx (1573–1647),
Soldaten plündern einen Bauernhof
während des Dreißigjährigen Krieges, 1620,
Öl auf Holz, Deutsches Historisches Museum, Berlin,
© DHM / Bridgeman Images

Neuerscheinung

Friedrich Sack

Lorz Schüßler

Der Retter von Hildburghausen

Ein Roman aus Franken in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
Herausgegeben von Hans-Jürgen Salier und Ines Schwamm

In den deutschen Landen tobt unbarmherzig der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648). Söldner plündern und verwüsten ganze Landstriche. Die Menschen in den Städten und Dörfern leiden unter den Gräueltaten der brutalen Soldateska. Auch der Stadt Hildburghausen droht größte Gefahr, als im Jahre 1632 die kaiserlichen Truppen gegen die mit Schweden Verbündeten vorrücken...

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Die Kreisgebietsreform

und die nicht vergessenen Leichen im Keller“

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Sag mal, Lieber Hausen, hast du noch mehr solch Delikates anzubieten? Hast mal wieder einfach so in deine Altpapierberge hineingegriffen. Na, da gibt es ja wieder Gaudi, aber auch zum Nachdenken. Aber nicht nur über den ständig bürgerbewegten Harzer, sondern über den Landtagsabgeordneten Harzer, der manchmal gerne als Robin Hood erscheinen möchte. Welchen Hintergrund hat denn dieses Stück Papier mit Harzers Unterschrift?

Herr Hausen:

Das ist ganz simpel. Ein Aufschrei ging damals durch Thüringen: Die CDU/FDP-geführte Regierung plante eine Kreisgebietsreform...

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Der Quicky-Dialog zum Rennsteig-Kreis

Diesen Weg mit dem Höhn bin ich nicht gegangen

Gebietsreform Thüringen

Frau Schildburg:

 Also, Uwe Höhn mit dem Landkreiseinheitsbrei, geht mir langsam auf den Senkel. Er ist ja als Bastler bekannt, ein geschickter, sagen die Leute seines Umfelds, mit Mechanik hat er viel am Hut. Und jetzt will er zusammenbasteln, was nicht zusammen gehört, so viel Klebstoff gibt es doch gar nicht, er, der angeblich so viel von Demokratie hält, hat in seiner ruhigen Position als Landtagsvize nur noch hin- und her zu radieren, dann möge er doch wenigstens Gewachsenes und Rentables bewahren, oder braucht er wenige Jahre vor dem wohldotierten Rentnerstand mit schmallippiger Dauerzufriedenheit noch einen glorreichen Eintrag in die Geschichtsbücher als Schöpfer eines Wegrennkreises. Er kann das, er ist bekanntlich nicht nur Dipl...

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