Straufhain,

nichts ist Frau Schildburg und Herrn Hausen wichtiger!

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Ach, lieber Hausen, ich bin die letzten Tage so frustriert und deprimiert. Ständig überlege ich, wie ich es anstellen könnte, dass sich die Gemeinde Straufhain in der Gebietsreform doch zu unserem schönen Städtchen Hildburghausen bekennen könnte. Ich fände es so einmalig gut, schon mal wegen unserer einzigartigen gemeinsamen Geschichte um Madame Royale.

Herr Hausen:

Irgendwelche Leute haben hier nicht richtig nachgedacht. Nicht umsonst gehörten die meisten Gemeindeteile des heutigen „Straufhain“ schon früher zum Amtsgerichtsbezirk Hildburghausen. Ja, deine Gedanken kann ich nachvollziehen...

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Ho, Ho, Ho – Hildburghausen bleibt Kreisstadt

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Das las sich ja heute wie ein Fake im Blättchen, vielleicht ein verspäteter Aprilscherz? Hildburghausen wird Kreisstadt eines großen Südwestkreises und die Städte Suhl, Zella-Mehlis, Oberhof und Sonneberg umfassen. Kaum zu glauben, welche Klötze sie uns da ans Bein nageln wollen. Ich kann nicht verstehen, weshalb die Rot-Rot-Grüne Landesregierung überhaupt noch an der Gebietsreform festhält, die Mehrheit der Bevölkerung ist dagegen, es kostet nur unnütz Geld, trotzdem scheint sie nichts davon abzuhalten. Irgendwie hab‘ ich das Gefühl, dieser linke Haufen steht sich selbst im Wege rum, bis auf Ramelow, der war mal wieder auf Spargel-Foto-Trip. Für den zählt nur PR.

Herr Hausen:

Du hast ja Recht, liebe Schildburg...

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Die Beschäler aus der Normannenstraße

Der Westeinsatz von Romeo-Agenten

Wenn ein Westregisseur einen DDR-Film dreht, weiß man, was dabei herauskommt: nur Unsinn! Auch an dem Stasi-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“, der am 27., 29. und 30. März, jeweils um 20.15 Uhr, vom ZDF ausgestrahlt wurde, konnte man wieder einmal erleben, dass dem Filmemacher an einer authentischen DDR, die eine blutige Diktatur war, überhaupt nicht gelegen war, sondern nur an Versatzstücken aus der DDR-Requisite, die Spannung in die Handlung bringen sollten. Ob das nun alles auch plausibel war und der historischen Wahrheit entsprach, interessierte den 1957 in Hamburg geborenen Oliver Hirschbiegel mitnichten, es ging ihm lediglich um die Einschaltquote.

Schon der Filmtitel ist eine Anleihe an den 1963 erschienenen Roman „Der geteilte Himmel“ von C...

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FFH – Fiel Fergnügen Hildburghausen

Frau Schildburg:

Eine Zauneidechse im Blättchen hat es mir heute angetan, die Suche nach dem Frühling ist jedes Jahr wieder spannend. Und dann habe ich noch den Artikel dazu gelesen, es geht um die Lange Heide in Hildburghausen, dort, wo zeitweise der Weltfrieden mit Kriegswaffenübungen gesichert wurde. Und dann habe ich von meinem Lehrer Dr. Karl Dransfeld gelesen, also habe ich mir den Artikel einverleibt. Die Bauchschmerzen mit dem FFH bleiben immer noch. Gottlob gibt es Google. Meine Großtante Reinhilde hätte das nie gefunden, und ich hab‘ mich durchgewuselt. FFH heißt Fauna-Flora-Habitat. Mit Fauna und Flora bin ich klar gekommen , mit Habitat nicht...

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Wer andern eine Grube gräbt, ist ein Löchermacher!

Frau Schildburg:

 Das große Lob unseres Lesers „Kerzenlicht“ für die sechsteilige Serie „Madame Royale hat nicht ein, sondern ihr Gesicht“ und die guten Worte vieler anderer Leute erst heute wieder beim Einkauf im REWE machen mich in aller Bescheidenheit etwas stolz. Immerhin haben wir auf der „Schildburghausen“-Seite inzwischen täglich 2.000 bis 4.000 Leser, weshalb die Seite momentan nicht mehr so einfach kommentierbar ist. Die Leser möchten es bitte entschuldigen, bis wir es wieder im Griff haben. Auch Alfred Emmert, der Chef der „Südthüringer Rundschau“, war sehr zufrieden. Ein Lacher per excellence war aber der eine Woche später folgende grottenschlechte und rufschädigende Leserbrief des Herrn Karl-Heinz Roß, der in seiner christlichen Nächstenliebe wie ein Bulldog missioniert...

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Das wirkliche Grab der Dunkelgräfin

Folge 6

Am Grab der Dunkelgräfin mit Blick nach Eishausen

Wie zu Beginn der ersten Folge angedeutet, braucht so manches mysteriöse Geheimnis auch eine mysteriöse Aufklärung. Mancher Leser wird jetzt mit dem Kopf schütteln, weil das Ergebnis nicht „wissenschaftlich“ begründet ist. Es ist eine rein logische Schlussfolgerung aus bisher unzählig vielen Fakten, Belegen und Indizien, die im Laufe von mehr als einhundertsiebzig Jahren zusammengetragen wurden. Unser gedankliches Modell, dass es sich bei der Dunkelgräfin um Madame Royale handelt, bleibt zweifelsohne bestehen und muss am Ende nur den neuen Kenntnissen und Erkenntnissen angepasst werden...

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Die Vegetarier sind auch Mörder oder

die seltsamen Essgewohnheiten der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD)

Frau Schildburg:

Samstag, das Haus blinkt reinlich, die Woche geht zu Ende. Der große Topf mit selbstgemachtem Sauerkraut und die Bräter mit Schweinekrustenbraten und Kassler stehen auf der Herdplatte bzw. in der Röhre. Essen kann so schön sein! Ruhe ist angesagt. Der Kamin ist angeworfen, die Beine sind hochgelegt, und jetzt die atemberaubende Meldung am 18. Februar 2017 auf t-online, die mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Gottlob habe ich nichts mit der immer etwas vergrämt schauenden Umweltministerin Barbara Hendricks zu tun und bin auch nicht zu einem Empfang in die Hauptstadt geladen. Das hätte mich heute sowieso verkniffen...

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Die Dunkelgräfin und Ludwig XVII.

Louis Charles, der Dauphin, mit seiner Schwester Marie Thérèse Charlotte de Bourbon. Gemälde von Ludwig Guttenbrunn (1750 – 1819), österreichischer Porträtmaler

„Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte. Die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte, die Geschichte ad usum Delphini. Die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt, aber auch die Schändlichkeiten …“
Mit den Worten des großen französischen Romanciers Honoré de Balzac endet der Report 2008 des Ausstattungsbandes „Das große Geheimnis von Hildburghausen – Auf den Spuren der Dunkelgräfin“ von Helga Rühle v. Lilienstern und Hans-Jürgen Salier.
Das Zitat findet heutzutage mehr denn je seine Berechtigung, denn ich habe Zweifel, ob alle sogenan...

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Das ist kein Lebenszweck:

Hundekacke und Zigarettendreck

Frau Schildburg:

Nach langer Zeit war ich mal wieder in meiner alten Joseph-Meyer-Schule in der Oberen Marktstraße 44. Schmuck sieht sie aus, nicht mehr so trist wie anno dunnemals, und da fallen mir unendlich viele historische Daten ein. Auch sie ist wie unser Historisches Rathaus eine steinerne Chronik...

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Die Dunkelgräfin – Wesen und Verhältnis zum Grafen

Folge 4

Schloss Eishausen 1845

Nachdem ich im letzten Beitrag von den Hintergründen berichtet habe, die zum einsamen Leben führten, ist es wichtig mehr über den Charakter der Dame und ihre Beziehung zum Grafen zu erfahren. Immerhin bildet diese die Hauptfigur in unserem mysteriösen Geheimnis.
Aus der Kindheit ist über die Prinzessin noch einiges überliefert. So erwähnt die Erzieherin der Königskinder Madame de Tourzel in ihren Memoiren die enge Beziehung des Vaters zu seiner Tochter: „Der König hatte für sie eine ganz besondere Vorliebe und ließ keine Gelegenheit aus, um die Zärtlichkeit erkennen zu geben, die er für sie spürte.“ Zu ihrer Untergouvernante Marie-Angélique de Mackau (1723-1801) pflegt Marie Thérèse ein sehr inniges Verhältnis und nennt sie liebevoll „Mama...

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