Schildburg und Hausen reichlich daneben!

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Frau Schildburg:

Eine Hektik im Städtchen. Ich war zum Einkaufen, um Sonderangebote einzuholen, Rabatte zu testen und das Kaufverhalten meiner Mitbürger zu beobachten. Seit gestern steht es bei t-online im Netz und heute auch im Blättchen, Vorsorge sollte betrieben werden. Ganz wirr bin ich schon, was da die hochwohllöbliche schwarz-rote Bundesregierung konzipiert hat, da hält mein goldiges Gemüt nicht mehr mit, und ich bin so stolz auf schwarz-rot-gold. Seit Ende des Kalten Krieges denkt man angeblich nach, wie das geplagte deutsche Volk mit seinen Gästen über die Runden kommt. 2012, vor vier langen Jahren, hat man eine Konzeption in Auftrag gegeben. Wenn ich in diesem Tempo arbeiten würde, hätte mich mein Arbeitgeber schon längst gefeuert, aber ohne Widerspruch und Arbeitsgericht...

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Erfüllungsgehilfe der Staatsmacht

Zum Tod Hermann Kants am 14. August 2016

Knapp zehn Wochen nach seinem 90. Geburtstag (14. Juni) verstarb der DDR-Schriftsteller Hermann Kant am 14. August 2016 in einem Krankenhausbett in Neustrelitz/Mecklenburg. Seine in Köln lebende Biografin Linde Salber war in der Stunde seines Todes am Sonntagmorgen bei ihm. Seit Jahresbeginn lebte er in einem Altersheim in Neustrelitz, nachdem er in seinem Haus im Vorort Prälank, wo nur ein Zimmer beheizbar war, in der Nacht gestürzt und bis zum Morgen hilflos liegen geblieben war. Seine Fernseher hatte er, bei immer schlechter werdenden Augen, wegräumen lassen. Seine 2015 veröffentlichte Erzählung „Ein strenges Spiel“ hatte er als sein letztes Buch bezeichnet.

Hermann Kant, ein mit Kulturpreisen, darunter zweimal der „Nationalpreis“ und z...

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Das ist Schlamperei und kein Gedenken

Gedenkstele

Frau Schildburg:

Lieber Hausen, entsetzt war ich, als ich heute mein Auto im unteren Teil der Hildburghäuser Gerbergasse kurz parkte. Die Gedenkstele, ohnehin versteckt, hinterließ in mir einen sehr ungepflegten Eindruck. Da lag noch u. a. ein vergammeltes Blumengebinde aus längst vergangenen Monaten, ferner sprießt Unkraut und hinter dem Stein liegt Müll. Das macht auf die Besucher keinen guten Eindruck.

Herr Hausen:

Das ist ein Problem und wiederholt sich mit Regelmäßigkeit seit dem Jahr 2005. Ich vergreife mich nicht daran, denn die Schändung eines Grabes und auch einer Gedenkstätte ist im Judentum sehr verwerflich. Unerlaubt möchte ich nicht daran hantieren, das könnte auch „anders“ ausgelegt werden...

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Armer Zehntklässler in den Mühlen der Unfähigkeit

Regierung - genug Irre

Frau Schildburg:

 Lauinger zeigt deutlich, wie sehr die ruhmlose Regierung des Freistaates Thüringen ihre Ämter für den eigenen Vorteil missbraucht. Vor Rührung könnte man beinahe Mitleid bekommen. Egal, was der Herr Minister Dieter Lauinger alles erzählt, der Sohn hätte eben später die Prüfung nachholen müssen. Aber man sah wohl sein Sonderstipendium für ausgezeichnete Leistungen in Gefahr, wenn er sich dadurch eine schlechtere Note eingefangen hätte. Als Justizminister könnte Lauinger es seinem Sohn auch so nebenbei bezahlen, es hätte ihm nicht wehgetan. Also muss er mit den Konsequenzen leben. Willkommen im Club der Doofen. Mehr fällt mir hier nicht mehr ein. Über die gescheite Bildungsministerin, Frau Dr. phil...

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Breitband-Internet schläft noch,

ist vermutlich Scheiße!

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen: 

Der Landkreis Hildburghausen will sich für ein leistungsfähiges Internet in seinen Kommunen stark machen. Dazu sollen Infrastrukturmaßnahmen zum Breitbandausbau zentral koordiniert werden“, das ist am 9. August 2016 im Blättchen zu lesen.

Herr Hausen: 

Wenn das nicht schon zu spät ist. Zwei Bürgermeister und 24 Stadträte (die Stadträtinnen sind hier mit eingeschlossen, wenn sich vielleicht wieder ein gleichgestelltes Spinnerchen über die Formulierung aufregt) haben ihre Unfähigkeit nachgewiesen. Hier ist nur noch Klartext angesagt. Treffend nannte Landrat Thomas Müller den Vergleich: „Der Breitband-Ausbau ist sogar wichtiger als der Straßenbau.“
Wir sagen, der hat absoluten Vorrang. Als Breitba...

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Das fiel uns in Hildburghausen auf

Fischertreppe

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Gestern parkte ich bei meiner Lieblingscomputerfirma Ankosoft an der Werraseite der Schlossparkpassage, und ich war entsetzt, wie das Umfeld Richtung Kanalabfluss aussieht. Alles ist mit Unkraut überwuchert, die Brennnesseln ragen meterhoch, wahrlich kein schöner Anblick. Selbst die Enten fühlen sich nicht mehr wohl, die die Werra für ihre Wasserrutschpartien nutzen, noch vor Wochen ein Werrabild zum Liebhaben. Angler mussten sich wohl an den sogenannten Fischtreppen einen Trampelpfad schaffen, um das Wasser zu erreichen. Unglaubliche Schlamperei!

Herr Hausen:

Das wissen die meisten Leute nicht mehr...

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Altstadtfest in Hildburghausen

Altstadtfest

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Das Wochenende zum Juli-Ausklang in unserem schönen Städtchen wird sicherlich wieder einmal ein Highlight. Was gibt es Besseres, wenn sich Menschen freundlich und friedlich treffen? Auch wenn ich momentan nicht gut zu Fuß bin, freue ich mich doch riesig, dass es das Fest gibt.

Herr Hausen:

Zum achten Mal wird dank des Hildburghäuser Werberings e. V. und natürlich der Stadtverwaltung Jung und Alt etwas geboten. Vom bunten Markttreiben, über Volksmusik, Rock und Pop, Kutschfahrten, einem Verkaufsoffenen Sonntag und einer spektakulären Lasershow am Samstag doch so einiges.

Frau Schildburg:

Man trifft diesen oder jenen, führt schöne interessante Gespräche und lässt den Alltag mit all seinen miserablen und existenziellen Problemen, ob privat od...

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Pokémon-Fieber in Hildburghausen

Pokémon Smartphone

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Seit eineinhalb Wochen ist er nun in Deutschland, der Pokémon-Wahn auch in Hildburghausen. Das Spiel POKÉMON GO ist für Smartphones und Tabletcomputer. Der Aktienwert soll von 5 Mrd. seitdem auf 35 Mrd. Dollar gestiegen sein. Es wurde von dem US-amerikanischen Softwareunternehmen Niantiv Labs für verschiedene Betriebssysteme entwickelt.

Herr Hausen:

Also, liebe Schildburg, Du kennst meinen technischen Unverstand. Ich kann mir nichts, aber auch gar nichts, darunter vorstellen.

Frau Schildburg:

Gut, Du warst die letzte Woche im Urlaub und konntest gar nicht bemerken, wie angespannt an bestimmten Stellen der Stadt bspw...

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Blitz! – Stadtmagazin für Erfurt, Jena und Weimar

BLITZ! das bekannte Stadtmagazin für Erfurt, Jena und Weimar hat sich am 15. Juni 2016 unseres Lorz angenommen. Das freut die beiden Herausgeber Ines Schwamm und Hans-Jürgen Salier, die beiden Macher der Homepages www.dunkelgraefinhbn.de und www.schildburghausen.de sehr. Manche Leute wissen eben, dass Hildburghausen nicht hinter, sondern vor den Bergen liegt.

Danke an BLITZ! (Redaktion: eMail. thueringen@bltz-world.de)

 

Blitz

Blitz II

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Ich vertraue meinem Arsch,

der steht hinter mir …

Statue Dresden

Frau Schildburg zu Herrn Hausen: 

Heute schießt wiedermal Die LINKE. mit ihrem vom Niedergang erprobten DDR-Kommunalexperten Frank Kuschel in der lokalen Presse den Vogel ab, er agiert so gewissermaßen als „Aktivist der letzten Stunde“. 500 Millionen Euro Kostenersparnis soll die Gebietsreform nach einem Übergangszeitraum von fünf Jahren jährlich bringen. So große Taschen habe ich gar nicht, um sie mir vollhauen zu können. Und wieviel bleiben da übrig für den Neuervorschlag von Genossen Kuschel?

Herr Hausen: 

Mit der Gebietsreform lassen sich weder kurzfristig noch auf lange Frist Kosten sparen, das belegen Untersuchungen des Instituts für Wirtschaftsforschungen und infratest dimap, die Gesellschaft für Trend- und Wahlforschung mbH, eindeuti...

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