Irrtum“, sprach der Hahn und

stieg von der Ente

Dienstag, 17. Januar 2017

Leicht verwirrt bin ich. Las ich doch eben in t-online, dass der letzte Mensch auf dem Mond verstorben sei. Ich dachte immer auf dem Mond lebt nur der „Mann im Mond“. Unglaublich, wer mir bei meinem morgendlichen Spaziergang über den Marktplatz noch alles an Menschen begegnet ist, und die lebten alle, selbst ich. Einer fragte mich sogar, was ich davon hielte, dass ein Bürgermeister a. D. für eine historisch überholte Partei sein Geld bis zum Eintritt in das Vorruhestandsalter im ehemaligen Reichstag überwiesen bekommen soll, verdienen ist sicherlich sehr ungenau. Das ist mir eigentlich auch reichlich egal, Hauptsache, er ist weit weg. Ob er das allerdings mit einem Listenplatz schafft, wage ich zu bezweifeln.

Das Urteil des Bundesverfa...

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In einer schlaflosen Frühstückspause

über die Servicewüste nachgedacht

Wie kann es eigentlich sein, dass in Hildburghausen in manchen Bereichen nichts passiert. Alles ist ein wenig schwierig, von der Zustellung der Werbeblätter bis hin zu …, auch lassen wir das. Bleiben wir mal konkret bei der kostenlosen „Südthüringer Rundschau“, die sich ausgezeichnet im Landkreis etabliert hat und nicht mehr wegzudenken ist. Sie informiert ausgezeichnet und hat auch wesentlich bei der Entwicklung unserer Heimat mitgeholfen...

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Beim t-online-Lesen darüber nachgedacht

T-online-Nachrichten. Wer kennt sie nicht? Herr Hausen liest sie regelmäßig. Politische Meinungsbildung für Millionen Kunden. Am heutigen Mittag (8. Januar 2017) kurz nach dem Mittagessen lese ich in einem Bericht, dass im Bremer Stadtteil Blumenthal Silvester ein fünfzehnjähriger Syrer von mehreren Personen angegriffen worden sei und er bei der Prügelattacke schwere Kopfverletzungen erlitten habe. Man hat ihn in einem Krankenhaus in ein künstliches Koma gelegt, trotzdem sei er verstorben. Der „Weser-Kurier“ schrieb, dass die Staatsanwaltschaft berichtete, dass es keinen fremdenfeindlichen Hintergrund gegeben habe. Und dann kommt der ungeheuerliche Satz: „Es gebe keinen Hinweis darauf, dass Deutsche an der Tat beteiligt waren.“

Als Leser schließe ich daraus, dass es Fremdenfeindlich...

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Der gemanagte tapfere Bodo und

seine phänomenale Neujahrsansprache

Frau Schildburg:

Ich dachte mein Schwein pfeift, als ich die Neujahrsansprache des „tapferen Bode“ zufällig über mich ergehen ließ, denn wer sucht schon gezielt nach solchem Schmarrn. So lange der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen eine solche halbewalkte nichtssagende Ansprache an reichlich zwei Millionen Thüringer abgibt, die Vorschulkinder mal ausgenommen, muss man an der Existenz des stolzen Thüringens zweifeln. Ich muss mir auch keine Gedanken mehr um Populismus machen, und will ich mich gerne den Populisten zugehörig fühlen, so lange Populismus als Realität so überwältigend ist. Im Vergleich ist Rosamunde Pilcher nobelpreisverdächtig. – Bodo, mir graut vor Dir, vor so viel dünner Behäbigkeit, Du kannst es tatsächlich nicht...

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Wünsche zur Weihnacht und zum Jahreswechsel

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Weihnachtsgeschichte: Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite...

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Stadtmarketing und Einzelhandel

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Durch das Reformationsjubiläum im kommenden Jahr erhoffen sich die Thüringer einen Tourismusaufschwung. Vielleicht profitiert unser Städtchen auch davon.

Herr Hausen:

Das glaube ich weniger, liebe Schildburg. Der Luther-Wanderweg macht um Hildburghausen eher einen Bogen. Man vermutet zwar, dass der Reformator Martin Luther 1530 während seines Aufenthalts auf der Veste Coburg in Leimrieth gepredigt habe, das konnte aber durch nichts bestätigt werden. Übrigens, die dem heiligen Valentin 1524 geweihte Kirche wird deshalb im Volksmund auch Lutherkirchlein genannt.

Frau Schildburg:

Also wieder nichts mit dem touristischen Aufschwung für unser Städtchen, dabei haben wir historisch doch viel zu bieten, sagt man...

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Turnhalle der Zentralschule,

der späteren Joseph-Meyer-Oberschule

Turnhalle und Garten des Turnvereins

Am 7. September 1890 wird die Turnhalle in der heutigen D.-Dr.-Moritz-Mitzenheim-Straße eingeweiht. In Hildburghausen ist man stolz auf diese schmucke Einrichtung, Turnen ist modern, der vaterländische Ludwig Jahn wirkt noch lange im Denken des Bildungsbürgertums nach. Selbst eine kleine Nebenstraße zwischen der Michaelisstraße und dem Unteren Kleinodsfeld wird nach ihm benannt. Hinter der Sporthalle befindet sich der von den Hildburghäusern vielgenutzte Turngarten. Überhaupt gab es vor mehr als 100 Jahren einige leistungsstarke Sportvereine, die nicht nur wegen des geselligen Zusammenlebens beliebt waren, sondern auch am Wettkampfbetrieb der Verbände teilnahmen und regionale Turnfeste organisierten. Das kam nicht von ungefähr...

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Funkstille in Hildburghausen

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Oh, lieber Hausen, auch wenn mich mein Arbeitstag auf Trab hielt, aber dieser Zeitungsbericht heute im FW ließ mich nicht nur im Hinterkopf ständig darüber nachdenken. Selbst andere Themen wie die Schlagzeilen der letzten Wochen über Trump, Merkel oder Reichsbürger konnten es nicht ausblenden. Kommenden Sonntag ruft der Gänselieschen-Glühweinmarkt wieder zum Umtrunk auf, ein letztes traditionelles Highlight in diesem Jahr für unser Städtchen? Organisiert wird der Markt schon über Jahre durch den Werbering, also Einzelhändler, Geschäftspartner und Vereine, einen großen Anteil daran hat der Vereinsvorsitzende Bernd Klering.

Herr Hausen:

Ich weiß, worauf Du hinaus willst, liebe Schildburg, es muss ein „Geben und Nehmen sein“...

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SPD in Freude und guter Hoffnung

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Frau Schildburg:

Die SPD, die bewundere ich, da kommt noch was. Die schaffen es doch immer, sich zu retten, die Mitgliederzahlen auf Kurs zu halten. Einige der Ministerinnen und Minister der Großen Koalition sind neben dem Regieren nicht untätig, immerhin lassen sie den Mitgliederstand nicht abrupt sinken. Und nun unser Sigmar, hat sich doch der Weg zur Currywurstbude nahe dem Kanzleramt gelohnt. Da kommt wenigstens noch was raus, das ist erlebnisorientierte Regierungsarbeit, da ist viel Spaß dabei.

Herr Hausen:

Was hast du denn heute zum Frühstück getrunken? Du sprichst in Bildern, aber auch in Rätseln. Oder meinst du den Public Relation-Gag des Vizekanzlers und Wirtschaftsminister. Superminister ist er – mit so viel Freude im Detail.
Andererseits bin ich nicht der Meinu...

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Werraaue –Planung mit Zukunft oder Auwa?

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Die LINKE. mal wieder in Hildburghausen! Die Bremsbacken der Ewiggestrigen, anders kann ich es nicht bezeichnen. Ich finde es ein ausgezeichnetes Konzept östlich der Friedrich-Rückert-Straße und südlich der Werra, in der sogenannten Werraaue einen Multifunktionsplatz zu etablieren.

Herr Hausen:

Einen Festplatz, dort, wo er hinkönnte, darüber sprachen wir im Stadtrat schon vor mehr als zehn Jahren. Das war von den Linken noch nie gewünscht! Weshalb, kann ich mir bis heute nicht erklären. Es ist nun mal die einzige Möglichkeit der schnellen Erreichbarkeit, eine Top-Lage für die Gestaltung der „Südstadt“ oder wie man den sich entwickelnden Stadtteil auch immer nennen will...

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