Brisante Nachrichten aus Freistaat und Städtchen

 

bismarckturm

Frau Schildburg:

Ist doch mal wieder die Nachrichtenlage interessant, schlimmer noch als die brisanten AdelsMitteilungen. Kaum zu glauben: Nun haben sie den Kulturminister (Die LINKE) in der Mache, weil er Dienstliches und Privates verwechselt. Woher soll das aber auch der Minister-Professor und Vorzimmer-Herr des tapferen Bodo wissen, vielleicht sind sie auch gerade dabei, sich abzuschaffen, in Schwerin klappt das schon ganz gut. – Breitbandausbau hat sich jetzt die Hildburghäuser LINKE auf die Wandzeitung geschrieben. Neulich hat der Propagandist der Truppe herumgelärmt, dass die CDU-regierte Stadt Schleusingen das schon lange hätte. Richtig, damals hatte Hildburghausen aber auch noch einen linken Bürgermeister, der sich jetzt a. D. nennt. Klaus Brodführer heißt Schleusingens Bürgermeister, und Steffen Harzer hieß zur gleichen Zeit der Hildburghäuser Bürgermeister. Da darf man nix verwechseln, weil es gerade mal auf der Agitations-Agenda steht. Da hat er uns gelinkt, der linke LINKE. Also, Lorbeeren verdient sich Die LINKE nicht damit, auch wenn sie jetzt so tut, als sei sie der Erfinder. Das Terrain ist längst verspielt. – Und eine schöne Idee hatten sie noch bei ihrer schönen Stadtbergwanderung. Die klappt übrigens meistens, da kennen sie immerhin das Ziel. Träumte Die LINKE noch vor drei Jahren in Vorbereitung der wahnwitzigen Exhumierung von einer Reisebuslawine mit großem Parkplatz und Café, denkt man nun über die Möglichkeit der Umwandlung des Stadtberges als Friedwald nach. Das ist reif für die Mühle von Dr. Klaps. Der Stadtberg ist unser Hausberg und nicht das Terrain der Aktivisten der letzten Stunden. Friedwald, seit wann ist eigentlich der Stadtberg bewaldet? Außerdem kritisieren sie den Zustand des Werner-Bergmann-Stadions in einem Artikel im Wochenspiegel. Ich wohne ja nun nah genug dran, das Stadion sah aber schon viele Jahre, eben zu Harzers Zeiten, so aus. Für wie doof werden die Leute eigentlich gehalten? Vielleicht glauben die Pseudokommunisten inzwischen ihre eigenen Lügen.

Herr Hausen:

Mich bewegen die Narreteien schon lange nicht mehr, höchstens eine, dass in Indien nahe der Millionenstadt Rajkot (રાજકોટ) ohne Ankündigung eine Mango vom Baum gestürzt ist, da war der Inder bret. Hah, ha, ha! – Aber vielleicht ein Gedanke, weil Obst und einige Stadträte tatsächlich nicht spinnen: Das Terrain zwischen Kanal, Schlosspark, Werra und Werrawiesen, Theater, Landratsamt und Berufsbildungszentrum bietet viel für die Kultur und ihre Einbindung, das Auge und die Seele der Hildburghäuser, Nonnespark und den Hildburghäuser Stadtberg dazu genommen. Die „Südstadt“ gibt was her. Obst‘s Vorgänger hatte wenigstens achtzehn Jahre Zeit darüber nachzudenken. Jetzt, nachdem er sich aus dem Staub gemacht hat und sich zu höheren Aufgaben berufen fühlt, er hat sie wohl noch nicht gefunden, kommt Stellvertretergegenwind.

  • Drachentöter 2  schreibt:

    Der so genannte „Stadtführer“ war nicht nur staatsnah, er kann auch für sich verbuchen, ein Teil „Schild und Schwert“ der Partei gewesen zu sein.
    Und woran erkennt man sie…?

  • Lisa  schreibt:

    Unglaublich, dieser DDR-verstrickte Thomas Stäblein! Seine Leserzuschrift unterzeichnet er mit Stadtführer (der Stadt Hildburghausen). Das Geschriebene klingt aber mehr als Agitationsstück der Partei Die LINKE, der er in Hildburghausen vorsteht oder sie gar „führt“. Aus dem Geschriebenen ersehe ich, dass es sich um einen Werbebeitrag der Partei der Ewiggestrigen handelt, mehr nicht.

  • Kerzenlicht 2016  schreibt:

    O ja, jetzt habe ich auch ihre Presseverlautbarung mit ihrem außerordentlich hohen Informationswert auf ihrer Homepage genüsslich gelesen. Da heißt es auch „Gemeinsam mit Stadtführer Thomas Stäblein wagten sie den Aufstieg zum Bismarckturm“. Kolossal, bis auf den Bismarckturm! Das ist mutig, Bismarck, der Sozialistenfresser. Und einen Stadtführer hat Hildburghausen wieder. Na, wie ist denn das gemeint? Ach ja, Herr Stäblein hatte einen Lehrgang absolviert, oder war er als Chef der Hildburghäuser Linken dort? Und genügend Wasservorräte hatten sie dabei, und einen kecken Blick wagten sie über die von der Vorgängerpartei aufmerksam behütete Grenze des Friedens. Und etwas Unerhörtes sahen sie: Windkraftanlagen im fränkischen Wald. Welchen fränkischen Wald meinten die Genossen? Das alles muss die gebeutelte Menschheit erfahren, schonungslos. Fürsorglich beschützten sie mit Sonnenschirmen und dem „LINKE“-Logo die Anhänger der Kümmererpartei. Und Herr Genosse Kummer klärte die meist schon im Rentenalter befindlichen mutigen Wanderer über die Gesetzlichkeiten zum Friedwald auf. Ein wenig makaber, wenn man ältere Leute an ihre Perspektive erinnert. So kann man eben auch seine Steuergroschen-Tandiemen als Landtagsmitglied verdienen. Herr Kummer ist ein Teil der Kümmerer.

  • Frau Schildburg & Herr Hausen  schreibt:

    Das ehrt uns! Wir können es nur bestätigen. Wir wollen keine Versprechungen abgeben – wie die Wahlkämpfer landauf und landab oder plakative Versprechungen absondern.

  • nix für ungut  schreibt:

    Das hat gesessen! – Aber, war dieses unsinnige Ereignis der Exhumierung nicht der Grund, dass Ihr Euch im Internet getroffen habt? Hildburghausen hat eine Menge gewonnen. Danke!

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