Kategorie News

Prosit Hildburghausen

Prosit Hildburghausen

Liebe Leser von

www.dunkelgraefinhbn.de und www.schildburghausen.de,

Werbung ist auf unseren Seiten nahezu tabu, selbst für eigene Produkte werben wir nicht. So ein wenig wollen wir heute eine Ausnahme machen, weil uns die Ankündigung eines neuen Produkts sehr gefällt, sie betrifft Hildburghausen. Sie wissen, ein Motto heißt: „Man kann nur das lieben, was man kennt.“

Siegmund Gutberlet, inzwischen ist der AWG-Geschäftsführer auch Stadtrat. Dass er Sammler von Briefmarken und Ansichtskarten ist, das ist stadtbekannt. Im Zeitraum von nahezu zwei Jahrzehnten hat er aus seiner Ansichtskartensammlung mit Gaststättenmotiven ein Buch geschrieben, das demnächst im Dölle-Verlag, Hildburghausen, erscheint.

Im „Waschzettel“, so heißt in der Verlagssprache eine Buchankündigung, ist u. a...

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25 Jahre Deutsche Einheit

Hans-Jürgen Salier

Festrede Themar                                       19.00 Uhr, Schützenhaus

25 Jahre Deutsche Einheit

25 Jahre Städtepartnerschaft

1778, wenige Monate vor Ausbruch der Französischen Revolution, schrieb Voltaire, der große Philosoph der französischen und europäischen Aufklärung:

„In manchen Ländern hat man angestrebt, dass es einem Bürger nicht gestattet ist, die Gegend, in der er zufällig geboren ist, zu verlassen. Der Sinn dieses Gesetzes liegt auf der Hand: Dieses Land ist so schlecht regiert und wird so schlecht regiert, dass wir jedem verbieten, es so zu verlassen, weil es sonst die ganze Bevölkerung verlassen würde.“

In den Jahren 2014/15 wird in Erinnerung des Falles von Mauer und Stacheldraht im wunderba...

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Tag der offenen Tür & historischer Buchhof

Einladung Buchhof

Foto 1 (3)

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Eröffnung der Sonderausstellung

Einladung Schlossgarten

Der Schlossgarten zu Hildburghausen 

Am Sonntag, dem 3. Mai 2015 um 14.30 Uhr, eröffnet die Sonderausstellung im Stadtmuseum Hildburghausen.

Eintritt 3,50€

Wer sich zu unserem Schlossgarten ein wenig vorab informieren möchte, folge diesem Link:  Der Schlossgarten

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Vor 70 Jahren

Elisabeth Zschaeck

Die Schlosskaserne war das größte Feuer und

am nächsten Morgen ist Hermann kurz nach 6 ins Rathaus.

Der 7. April 1945, es war ein Samstag. Bei Kaufmann Thein in der Oberen Marktstraße sollte es Eier geben, die ich auch gleich holte. Als ich gegen elf Uhr wieder zu Hause war, kam es zu einer irrsinnigen Detonation, die das Haus erschüttern ließ. Es war die erste Granate, die ins Zimmermannsche Haus einschlug, das gleich brannte. Im nächsten Augenblick schon kam die zweite, die zwischen der Joseph-Meyer- und der Rathkestraße ins Feld einschlug. Eine riesige Rauchsäule stieg auf, die sich mit der ersten traf und alles in dicken Rauch hüllte. Sofort sind wir alle in den Keller, der ja schon lange unser täglicher Aufenthaltsort war...

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Fröhliche Ostern

Der Osterhase ist uns auf den drei herrlich kitschigen Prägekarten, die schon vor mehr als einhundert Jahren die Menschen entzückten, verschwunden. Niemand hat ihn je gesehen, höchstens rascheln gehört. Da er aber wie kaum ein anderes Tier in Feld, Wald und Flur oder eben nur an einer trockenen Hecke für Fruchtbarkeit steht, hat er gegenwärtig mehr zu tun, als nur gefärbte harte Eier zu legen und beim Discounter und in den Einkaufsmärkten zu verteilen. Ersteres kann er vermutlich überhaupt nicht. Wie sollte das auch gehen? Also, das mit den ungekochten Eiern überlassen wir lieber den Hühnern oder die es noch werden wollen, unseren süßen Küken. Und die ebenso süßen und fröhlichen Mädchen wachsen auch heran.

Frau Schildburg und Herr Hausen

wünschen fröhliche Ostern und viel...

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Panikmache oder reales Szenarium?

Von Gerd Krauß

Hier ein Zitat aus Web.de:

Klimakollaps, Meteoriteneinschlag oder der Zusammenbruch des weltweiten Finanzwesens: Prepper bereiten sich auf viele unterschiedliche Notfälle vor. Doch die Hobby-Überlebenskämpfer sind nicht alleine. Auch der deutsche Katastrophenschutz rät zur Vorsorge für Katastrophen.

Flutkatastrophe, der dritte Weltkrieg, Atomunfälle, Erdbeben, Epidemien und Seuchen, Terroranschläge, der Zusammenbruch des globalen Bankensystems, ein Kometeneinschlag oder gleich der Untergang der Zivilisation: Es gibt Menschen, die wollen auf all das vorbereitet sein. Sie bunkern Lebensmittel, härten sich mit Survivaltraining ab und sorgen sogar mit Schutzräumen und Waffen für den Ernstfall vor...

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Das Schicksalsjahr 1945

Hans-Jürgen Salier                     Ines Schwamm 

 

Das Schicksalsjahr

1945

im Kreis Hildburghausen

 Titel - Oskar Nerlinger

 Oskar Nerlinger: „Es wird wärmer …“ Aquarell in: „Ulenspiegel 8/1/1946

 

 Gedanken zuvor 

Februar 1945, genau vor siebzig Jahren, kommt der grausamste Weltenbrand auch nach Hildburghausen. Not, Elend und Verzweiflung sind überall sichtbar. Der Postbote bringt in Umschlägen täglich schreckliche Nachrichten: Todesmeldungen. Trauer und Angst sind Lebensalltag. Schwerstverletzte liegen in den als Lazaretten umfunktionierten Schulen. Sirenengeheul bei anfliegenden Jagd- und Bombenflugzeugen lässt die Menschen angstvoll den nächsten Luftschutzkeller aufsuchen. Spielplätze und Schulen sind für die Kinder längst tabu...

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WIR ERINNERN – HEUTE VOR 70 JAHREN

6. Februar 1945

Der Krieg ist 1945 längst in sein Ausgangsland zurückgekehrt, nach Deutschland, auch in das beschauliche Hildburghausen:

Gegen Mittag des 6. Februar wird eine Fünf-Zentner-Bombe aus einem US-amerikanischen Bomber abgeworfen. Sie trifft nicht die Gleisanlagen und nicht die moderne Rüstungsfabrik „Nordeuma“ für Flugzeug-Bordwaffen. Sie verursacht im Park der Heilanstalt einen acht Meter großen Trichter, der einen kleineren Schaden an der Wasserzuleitung, an vielen Fensterscheiben und elektrischen Erdkabeln hinterlässt. Reichlich zwei Wochen später, am 23. Februar 1945, erlebt die Stadt die größte Katastrophe ihrer Geschichte. Ungeheuerliches geschieht

23. Februar 1945

Amerikanischer Luftangriff auf Hildburghausen

Gegen 11 Uhr, bei strahlend blauem Himmel, gibt e...

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*Ein fiktiver Brief an E. H.*

In der schelmischen Karnevalszeit ernsthaft nachgedacht

von Gerd Krauß

Erich Honecker,

im vergangenen Jahr feierten wir, die an der Friedlichen Revolution in der DDR teilnahmen, den 25. Jahrestag. Und wir haben ihn mit Freude gefeiert!

Du hast die Zeit des geeinten Deutschlands nicht mehr bewusst erlebt, und für uns bleiben viele Gedanken und Fragen, ob wir damals alles richtig gemacht haben. Ich meine nicht die Auflösung der SED, des Unterdrückungsapparats und des MfS, dem ausführenden Organ, das Deine Partei nach sowjet-russischem Vorbild ins Leben gerufen hat und das zum Schutz und Erhalt der SED-Diktatur Tag und Nacht im „Einsatz“ war, um Andersdenkende auszuschalten, die heute von Deinen Nachfolgern in der Partei DIE LINKE...

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