Die nicht begreifbare Welt der Extreme

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Ich sinniere wieder mal, lieber Hausen, weil es mir vielleicht gar nicht mehr so in Deutschland gefällt, genauer gesagt in Thüringen. Zwanzig Jahre jünger, und ich wandere aus. Ist es das, was man mit der Politik erreichen will?
Für morgen wird schon seit Wochen das riesige Rechtsrock-Konzert in der Presse angekündigt. Hauptakteur ist natürlich die LINKE, die sich dagegen echauffiert. Ich habe die „Nazikeule“ langsam satt. Was hat man nicht alles versucht! Klagen wurden eingereicht, weil aber diesen nach Demokratie vom Gericht nicht stattgegeben wurden, trug man sich mit dem Gedanken, Gülle auf die benachbarten Wiesen aufzubringen. Eine typisch linke Art und Weise, die wenigstens nicht alle tragen konnten. Selbst der AfD wurde angetragen, sich von ihrem Mitglied, dem Bürgermeister von Grimmelshausen und Besitzer der Wiese, dem Austragungsort des Konzerts, zu trennen. Was man dann wohl auch tat. Merkt man es nicht oder will man es nicht? Weder Rechts noch Links sollte in unserem Land jemals eine Zukunft haben. Der G20-Gipfel hat gezeigt wie brutal und rücksichtslos Linksextremisten gegen das Eigentum unbescholtener Bürger vorgehen, und jetzt tut man so, als ob das mit den Linken nichts zu tun hätte, es wären ganz normale Kriminelle, zum Beispiel Hooligans. Autos anzünden und Geschäfte plündern – festnehmen, viele Jahre Knast und Arbeit zur Wiedergutmachung. Letztendlich wird dann doch gegen die Polizei selbst ermittelt. Nichts, aber auch gar nichts ist mehr an einer würdigen Präsentation unseres Staates gelegen. Muss man sich schämen, Deutscher zu sein? Dafür habe ich NULL Verständnis.

Herr Hausen: 

Das kann ich gut nachvollziehen, liebe Schildburg. Es ist schwer zu verstehen. Schau es dir an, selbst unser Land Thüringen wird seit mehr als zwei Jahren mehr schlecht als Recht durch Parteien von Minderheiten regiert. Hat das irgendwie noch was mit Demokratie zu tun? Sie können es nicht, das dürfte im Ergebnis der Halbzeit nun ausreichend bewiesen worden sein. Eine logische Zwangsläufigkeit, denn wo viel LINKS ist, existiert natürlich auch viel RECHTS. Doch soll sich ein Normaldenkender damit abfinden? Vermutlich ja, denn sie sind inzwischen die Minderheit in der ach so vielgepriesenen Demokratie.

Frau Schildburg:

Wo führt das noch hin? Weshalb dreht sich alles nur noch um RECHTS oder LINKS? Ist die eigentliche Mitte tatsächlich so schwach, dass wir uns in Zukunft nur noch von Extremen regieren lassen müssen? Mir ist ein Kampfpapier der Antifa-Spinner in die Hände gefallen, überschrieben mit „Kein ruhiges Hinterland! BLAU-BRAUNE Strukturen offenlegen“ Das ist so schlimm, und ich kann von diesen beiden noch „verfeindeten“ politischen Lagern deutlich sagen, dass die sich in nichts unterscheiden, sie sind nur anders, und sie könnten sich die Hand reichen und gemeinsam agieren, Faschisten und Kommunisten. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der linke Genosse A. Tufte aus Schmalkalden. Beim Googeln war diese hehre Erscheinung nicht auszumachen, wohl aber seine Wohnanschrift, der Martin-Luther-Ring 38 (Bruder Martin hätte sich sehr gefreut, diese linke Type kennenzulernen), das ist die Adresse des Studierendenwerks Thüringen/Studentenwohnheim … Da fällt mir nun nichts mehr ein.

  • WilliWillsWissen  schreibt:

    Nachdem das Rechtsrock-Konzert nun doch friedlich über die Bühne gegangen ist, ganz im Gegensatz zu den Links-Demos in Hamburg, muss sich unser Bodo zu Wort melden, um doch tatsächlich eine Einschränkung des Versammlungsrechtes für solche Veranstaltungen zu fordern. Aber dieses soll natürlich nur für Rechts und nicht für Links gelten, Letzteren wird dann noch der rote Teppich ausgerollt und die Bühne kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nach den letzten beiden Wochenenden hoffe ich, dass es in Deutschland und vor Allem in Thüringen nun mehr Leute gibt, die wissen, dass man sich weder mit RECHTS noch mit LINKS einlassen sollte. Das wäre insbesondere unseren SPD-Abgeordneten zu wünschen, aber so wie ich die kennenlernen musste, blasen die wahrscheinlich in das gleiche Horn wie unser Bodo.

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