Die Vegetarier sind auch Mörder oder

die seltsamen Essgewohnheiten der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD)

Frau Schildburg:

Samstag, das Haus blinkt reinlich, die Woche geht zu Ende. Der große Topf mit selbstgemachtem Sauerkraut und die Bräter mit Schweinekrustenbraten und Kassler stehen auf der Herdplatte bzw. in der Röhre. Essen kann so schön sein! Ruhe ist angesagt. Der Kamin ist angeworfen, die Beine sind hochgelegt, und jetzt die atemberaubende Meldung am 18. Februar 2017 auf t-online, die mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Gottlob habe ich nichts mit der immer etwas vergrämt schauenden Umweltministerin Barbara Hendricks zu tun und bin auch nicht zu einem Empfang in die Hauptstadt geladen. Das hätte mich heute sowieso verkniffen. Die Ministeriums-Gäste werden dort auf Steuerkosten nur noch vegetarisch verköstigt. Von diesem Ministerium habe ich die Vermutung, dass da so mancher mit einem muskelbetriebenen Dreirad mit 5 km/h an einen ideologischen Pfosten gerast ist. Und aus dem notgedrungen gelassenen Furz stieg eine Feinstaubwolke auf. Vorsicht! Die Menschheit gerät in Gefahr. Ohne eine Plakette geht hier gar nichts mehr! Der erfolgreich und der Rechtschreibung unkundige Shitstormproduzent Trump erwägt schon eine Sammelklage gegen Old-Germany

Herr Hausen:

Na, prima! Und ich sage auch auf die Gefahr eines Shitstorms hin: Vegetarier sind auch Mörder! Wissenschaftler haben errechnet, dass pro Kilo nutzbaren Proteins fünfundzwanzigmal mehr fühlende Wesen sterben müssen als durch die nachhaltige Fleischproduktion. Der Mensch ist nun mal ein Allesfresser. Welche Gesundheitsschäden sich die modernen Apostel, die sich Vegetarier und Veganer nennen, zufügen, sollte mal durchgerechnet werden. Die unschuldigen Zahler der Gesundheitskassen müssen wegen des Solidaritätsprinzips für die Mangelernährung der Gesundheitsgeschädigten richtig Geld blechen. Darüber wird nicht geredet, nicht über die unseligen Monokulturen, die einen ungesunden Lebensraum für die Erzeugung vegetarischer „Lebensmittel“ entstehen lassen. Ergo: Wer kein totes Tier auf dem Teller hat, schont die Natur nicht. Im Gegenteil. Aber, das ist ein abendfüllendes Vortragsprogramm. Die Wahrheit steckt sicherlich mal wieder in der Mitte und die Dame Hendricks sollte sich mal wissenschaftlich beraten lassen und solche schrägen Gedankenführungen den Karnevalisten überlassen, denn es gibt keine absolute Wahrheit. Übrigens, beim Essen hat immer einer das Nachsehen! Auch die Frutarier stören das Ökosystem. Selbst meine Tante Elfriede gehört zu den Störenfrieden des empfindlichen Ökosystems, wenn sie im Herbst Hiften für Mus sammelt. Die Hiften aus Eishausen und Umgebung haben schon unserer Madame Royale, also der Dunkelgräfin, so wunderbar geschmeckt. Meine ehrenwerte Tante nimmt nämlich einigen Vögeln die Beeren weg. Das ist schlimm, und das darf nicht sein, Frau Ministerin. Greifen Sie ein! Über die 95 im Jahr 2016 in Deutschland durch Windräder geschredderte Fischadler wollen wir hier nicht reden, ratz – fatz. Wieviel Dummheit regiert die Welt?

Hinterlasse einen Kommentar:

Hinterlasse einen Kommentar

Sie können diese HTML-Marken und -attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>