Gebietsreform

futterlein

 

Herr Hausen zu Frau Schildburg:

Na, wo willst du denn mit der Holzkiepe hin? Mein Gott, du siehst aber übernächtigt aus, solche dunklen Ringe unter den Augen, du scheinst aber trotzdem ganz guter Dinge zu sein.

Frau Schildburg:

Ja, ab heute ist alles wieder gut, dank dieses klärenden Presseberichts von unserem Demokraten über die Gebietsreform.

Herr Hausen:

Was, die hat dich nicht schlafen lassen? Darüber zerbrichst du dir den Kopf?

Frau Schildburg:

Seit dem Bericht über die Kommunalkonferenz der Thüringer CDU inThemar habe ich kein Auge mehr zugetan. Immer wieder diese Visionen und Albträume, dass Hildburghausen vielleicht den Ort wechseln müsste. Das hat aber unser Demokrat in seinem Artikel endlich richtig gestellt, dass Ortschaften, Gemeinden und Städte nicht aus ihrer geografischen Lage befreit werden, sondern an Ort und Stelle mit den Einwohnern bleiben. Nun kann ich wieder schlafen, denn ein Umzug mit Haus und Garten, wäre doch etwas zu aufwändig gewesen.

Herr Hausen:

Und wo gehst du jetzt mit der Holzkiepe hin?

Frau Schildburg:

Na, Futter suchen. Unser Demokrat meint, es müssen größere Strukturen geschaffen werden, weil ansonsten für die Verwaltungsmitarbeiter „ das entsprechende Futter an Aufgaben fehlt, mit denen sie täglich beschäftigt sind und mit denen sie ihre Vergütungen auch rechtfertigen.“

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