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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Als ich gestern durch Hildburghausen spazierte, gab es anerkennende Worte für die „Schildburghausen-Seite“. Da war ich ganz schön stolz und aufgekratzt. Einer war aber auch dabei, der knurrig auf mich zukam und lautstark motzte, ob wir fiesen Wahlkampf im Internet betrieben.

Herr Hausen:

Wir gehören weder einer Partei noch einer Wählergruppierung an, Wahlkampf ist bis heute für uns ein Fremdwort. Wir sind freie Bürger. Also, gemach, gemach, liebe Schildburg. In Hildburghausen kann man nach wie vor deutlich seine Meinung sagen, auch wenn das einige Ewiggestrige nicht vertragen. Die Meinung der Andersdenkenden reklamieren sie für sich, auch wenn sie selbst nicht viel davon halten. Der Demokrat und seine eilfertigen Unterstützer haben bis heute nicht begriffen, dass Demokratie unteilbar ist.

Frau Schildburg:

In seiner iPhone-Mitteilung vom 19. Juli 2012 an die Bürgerinitiative, die Fraktionen, Presse etc. schrieb Herr Demokrat wörtlich: „Ich darf aber jetzt schon alle Beteiligten darum bitten, den dann zu erwartenden Wahlkampf von Gegnern und Befürwortern des Stadtratsbeschlusses, diesen fair und vernünftig auf der Basis von Argumenten zu führen und nicht wie in den letzten drei Wochen mit Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen.“

Herr Hausen:

Liebe Schildburg, mach’ dir nichts daraus. Das hat System, vor allem vor Wahlen, und er spricht ja auch schon hier von Wahlen. Da drückt er immer auf die Tränendrüsen oder es gibt Sachbeschädigungen, denn er hat längst erkannt, dass das Heischen nach Mitleid auch ihm Stimmen bringt. Wie sich sein Fanclub in Leserbriefen, in Internet-Kommentaren oder sonstwo gegen Andersdenkende positioniert, darüber wird nicht debattiert, aber gelegentlich noch zu reden sein. Zwischen Demokraten und solchen Pseudodemokraten gibt es nämlich entscheidende Unterschiede.

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