Panikmache oder reales Szenarium?

Von Gerd Krauß

 

Hier ein Zitat aus Web.de:

Klimakollaps, Meteoriteneinschlag oder der Zusammenbruch des weltweiten Finanzwesens: Prepper bereiten sich auf viele unterschiedliche Notfälle vor. Doch die Hobby-Überlebenskämpfer sind nicht alleine. Auch der deutsche Katastrophenschutz rät zur Vorsorge für Katastrophen.

Flutkatastrophe, der dritte Weltkrieg, Atomunfälle, Erdbeben, Epidemien und Seuchen, Terroranschläge, der Zusammenbruch des globalen Bankensystems, ein Kometeneinschlag oder gleich der Untergang der Zivilisation: Es gibt Menschen, die wollen auf all das vorbereitet sein. Sie bunkern Lebensmittel, härten sich mit Survivaltraining ab und sorgen sogar mit Schutzräumen und Waffen für den Ernstfall vor. Den Tag X nennen sie „WTSHTF“-Tag (When the Shit hits the Fan, etwa: Wenn der Notfall beginnt).“ Zit. Ende

Solche und ähnliche Artikel und Berichte kennen die älteren Menschen noch aus den USA, als man die Panikmache eines Atomkrieges in den 60er und Anfang der 70er Jahre in den Medien propagierte.

Private Atombunker mit Wasser- und Lebensmittelvorräten wurden angelegt, man versorgte sich mit Tranquilizer, um die Tage im Bunker zu überleben und nicht durchzudrehen.

Später lachte man darüber, auch über die, die sich in der damaligen BRD solche Bunkeranlagen auf ihr Grundstück stellten.

Doch es kam kein Atomkrieg.

Einmal lag es am Gleichgewicht der Mächte und an der Politik der Beziehungen zu den Atommächten im Ostblock.

Dass die Amerikaner leicht zur Übertreibung und Panikmache neigen, dürfte nun im Laufe der Jahre klar geworden sein, doch auch mit der Verbreitung von Lügen in hohen und höchsten Kreisen der Politik, um Kriege in die Welt zu tragen, ist nichts Neues in den USA und deren Regierungen (Irakkriege).

Doch was sollen jetzt solche Artikel auf deutschen Websites?

Ist etwas Reales an der Panik, die verbreitet wird oder stehen uns wirklich nicht nur Naturkatastrophen bevor?

Liest man täglich von den Gräueltaten des „IS“ und der Unfähigkeit der Weltgemeinschaft, dies zu beenden, könnte man leicht zu dem Schluss kommen, dass auch Deutschland in naher Zukunft einem massiven Terrorismus zum Opfer fallen wird. Da kommt zwangsläufig die Frage, was machen die Dienste in Europa  –  nur davon reden und die Bevölkerung verängstigen oder gibt es einen Plan zur Prävention?

Viel geredet wird ja darüber, doch Maßnahmen sehe ich nicht.

Seit Jahren hört man das ständige Geschwafel von „Vorratsdatenspeicherung“, was hat es bislang gebracht? Was hat es in Frankreich genutzt bei dem Überfall auf die Satirezeitung Charlie Hebdo?

Und nun macht man Panik mit einem „Dritten Weltkrieg“, Epidemien u.a. Was soll das?

Dass die Möglichkeit besteht, ist uns allen bewusst, sieht man die Ukraine und die Expansionspolitik von Putin.

Jeder Scharfmacher in der Politik weiß, dass auch er einen erneuten Weltkrieg nicht überleben wird.

Da nützen keine Vorbereitungen im Sinne von Survivaltrainings und schon gar nicht ein Taschenmesser zur „Grundausrüstung“.

Und Epidemien, sie werden sicher kommen, solange man in Laboren an Erregern herumbastelt, muss man sich nicht wundern, wenn solche Erreger bewusst oder auch unbewusst in die Atmosphäre gelangen. Und dass an Erregern gearbeitet wird, die Teile der Menschheit auslöschen, dürfte nun auch dem letzten Ignoranten klar geworden sein.

Weitere Klimakatastrophen werden auf uns zukommen, das ist sicher und es ist auch klar, es ist einfach hausgemacht. Es wäre besser, nicht darüber zu jammern, sondern die Ursachen weltweit zu bekämpfen. Auch das Versprühen von Chemikalien in die Atmosphäre ist keine Lösung.

Auf jedem Fall sollten sich so manche Journalisten darüber wieder klar werden, welche Aufgaben sie haben, das fordert eine ehrliche Berichterstattung, Nachrichten, die den Namen verdienen und keine Panikmache, die keinem nutzt, im Gegenteil, die Menschen verunsichern und sie zum Konsum von „Überlebensartikeln“ treiben, die im Ernstfall ohnehin niemanden was bringt.

Es ist schon so etwas von absurd, wenn selbst der deutsche Katastrophenschutz aufruft, Vorsorge zu treffen – wofür?

Die Politik ist gefragt, wieder Ordnung in der Welt zu schaffen und das mit friedlichen Mitteln.

Doch ob es der Politik gelingt und sie nicht von den Finanzriesen ausgebremst wird, das ist hier die Frage!

  • Reini  schreibt:

    Auch meinen Glückwunsch. Da kommen Frühlingsgefühle auf. Wollte diese Sorte Kommunisten nicht die Produktionsmittel vergesellschaften? Na, da schenke ich eine Packung Kondome, denn solche Leute sollten sich nicht unbedingt vermehren, der Gene wegen.

  • Lisa  schreibt:

    … Die Lachnummer: Sahra Lafontaine und Oskar Wagenknecht

  • kerzenlicht 2014  schreibt:

    treffendes Zitat: Wer seiner Partei treu bleiben will, muss oft seine Meinung ändern. – Bei den Linken kommt hinzu: … Und sehr oft den Ehepartner.

  • Hildburghäuser  schreibt:

    Ob die kommunistischen Krawallmacher und Linken Unterstützer wissen, dass sie in Frankfurt gegen den Sozialismus demonstriert haben?
    Die Zentralbank ist eine der Hauptforderungen von Marx!
    Über so viel gebündelte Blödheit kann ich nur noch lachen!
    Venceremos Genossen!

  • Hildburghäuser  schreibt:

    Lieber Gerd Krauss, die Politik ist der Finanzriese!
    Die Politik produziert mit Hilfe des Gewaltmonopols des Staates das Geld aus dem Nichts – ganz simple Buchungssätze in einem Computer!
    Oder glaubt wirklich noch jemand unser Geldsystem ist gedeckt oder eine EZB druckt das Geld im Keller (dann wäre zumindest noch der Materialwert real).
    Es werden Feindbilder vom bösen Kapitalismus oder vom bösen Russen aufgebaut, um das eigentliche Problem zu überdecken.
    So lange das den Menschen nicht bewusst ist, wird es keine friedliche Lösung geben!

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