SPD in Freude und guter Hoffnung

 

gabriel-spd

Frau Schildburg:

Die SPD, die bewundere ich, da kommt noch was. Die schaffen es doch immer, sich zu retten, die Mitgliederzahlen auf Kurs zu halten. Einige der Ministerinnen und Minister der Großen Koalition sind neben dem Regieren nicht untätig, immerhin lassen sie den Mitgliederstand nicht abrupt sinken. Und nun unser Sigmar, hat sich doch der Weg zur Currywurstbude nahe dem Kanzleramt gelohnt. Da kommt wenigstens noch was raus, das ist erlebnisorientierte Regierungsarbeit, da ist viel Spaß dabei.

Herr Hausen:

Was hast du denn heute zum Frühstück getrunken? Du sprichst in Bildern, aber auch in Rätseln. Oder meinst du den Public Relation-Gag des Vizekanzlers und Wirtschaftsminister. Superminister ist er – mit so viel Freude im Detail.
Andererseits bin ich nicht der Meinung, dass das an der Personalsituation der SPD etwas ändert, wenn nun die paar Minister in der schwarz-roten Regierung frisch ans Werk gehen und den Parteinachwuchs in mühevoller, aber freudiger Kleinarbeit selbst herstellen und in die Welt setzen. Wenn der Knabe oder das Mägdelein 18 ist, ist der Vater 75/76. Grund genug, um noch so richtig knackig zu sein, auch wenn er heute schon mächtig transpiriert, wenn er Parteitagsreden hält. Arme Kinder, das hat aber nichts mit Kinderarmut zu tun, das ist mehr elterliche Dummheit oder Selbstüberschätzung. Er holt eben das Letzte aus sich raus. In 18 Jahren gibt es vielleicht die SPD nicht mehr und der liebe Sigmar pflegt seinen Currywurstbudenbauch, wenn er es durchhält, auf dem Lehnstuhl und lässt sich bei trübgewordenen Augen den „Vorwärts“ vorlesen. „Vorwärts und nicht vergessen …“, aber es handelte sich, wie wir erfuhren, nicht um eine gesponserte Veranstaltung des „Vorwärts Verlags“. S. G. weiß ja heute nicht immer so richtig, was er gestern gesagt hat. Nun soll man aber mit dem Glück der anderen nicht hadern oder sie karikieren. Vielleicht weiß der heute gar nicht mehr so richtig, was er vor Wochen gemacht hat. Das Leben wird immer komplizierter. Aber eigentlich geht uns das, was andere machen, gar nichts an. Wie sagte sein Parteikumpel Gerhard? „Basta! Hol‘ mir mal ne Flasche Bier!“

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