Spinnerinnen und Spinner aller Länder vereinigt Euch!

Gender-Wahnsinn

Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Sag‘ mal, Hausen, hab‘ ich das heute richtig in der Lokalpresse gelesen. Die linke Sozialministerin wagt sich in die Offensive, hat einen Brief geschrieben an den Chef der Thüringer Staatskanzlei und schreibt: „Durch einen sensiblen Sprachgebrauch tragen wir aktiv zur Gleichberechtigung und zu einer wertschätzenden Ansprache aller Menschen bei.“

Herr Hausen:

Jetzt kriegt der Gender-Wahnsinn einen Namen. Wenn diese Art von Regierung nur einmal auf die Idee käme, ordentlich zu regieren. Wie lange müssen wir uns denn noch anschauen, wie sich eine Regierung sinnfrei beschäftigt. Ich lese, höre oder sehe nur Ramelow und seine LINKE, überall und nirgends, nur nicht beim Regieren. Ich wage gar nicht, die Fischdose aus dem Kühlschrank aufzumachen. Zu guter Letzt guckt er dich … Und nur wenige merken, dass die uns linken. Das ist die Transzendenz des Unsinns. Unsäglich, was diese gelangweilten Hobby-Spinner um die Gender-Manie loslassen. – Und Mohring, der Oppositionsführer, bestreitet auch noch die Summe, was das alles kostet, wenn es „eingeführt“ wird und setzt noch einen Hunderttausender oder mehr drauf, anstatt diese Diskussion zu karrikieren und sie als absurd zu entsorgen.

Frau Schildburg:

Jetzt fangen die vielleicht auch noch mit dem lieben Gott an. Sie stellen schon in Frage, ob er ein Mann sei. Da fühlen sich doch die Frauen und die vielen Gendervarianten wieder obenauf, die Gleichgestellten fühlen sich vernachlässigt, unterrepräsentiert, ganz einfach diskriminiert. Gott ist unsterblich, und wer unsterblich ist, der muss sich nicht vermehren, dem muss man auch nicht durch die Beine blicken, sagen sie. Für mich gehören diese Typen einer Matriarchats-Sekte an.

Herr Hausen:

Stell dir vor, dem tapferen Bodo ist mal wieder zum Kirchgang oder zum Predigen zumute. Wie handhabt er das dann mit dem wichtigsten Gebet der Christenheit, dem „Vaterunser“?

Frau Schildburg:

Übrigens, ich lasse mich durch niemanden mehr nerven. Lieber Hausen, da braucht sich keiner zu wundern, dass sich die Menschen alleingelassen fühlen, vielleicht deutlicher, sich „verarscht fühlen“ und auch politisch andere Wege gehen und mit diesem „Establishment“ hadern oder Lachkrämpfe bekommen. Das Land wird immer schwieriger, in dem abstruse Gender-Projekte den Mainstream lenken. Da haben andere Menschenfänger von den linken und den rechten Rändern wieder ein leichtes Spiel. Selbst Orwell käme da ins Grübeln und erst Karl Marx, seine Lehre müsste ziemlich neu formuliert werden – bei diesem Wahnsinn im Quadrat.

Herr Hausen:

Haben wir doch alles schon erlebt. Wenn eine Feministin zur Weihnachtsmesse nackt auf dem Altar des Kölner Doms ihre sexuellen Fantasien artikuliert, hatte in der Argumentation sie keine Schuld, sondern die bösen Männer waren es, die sie ungläubig und fassungslos anstarrten. Es ist doch nur eine Frage der Interpretation. Mir tut auch das arme Ampelmännchen leid, dass in einem meiner Bücherschränke als Stütze steht. Das darf dort nicht mehr stehen, das wäre Gender-Beleidigung. Und überhaupt, die ganze Sprache muss durchsucht werden, mindestens ein Universitätsgutachten und natürlich Gegengutachten müssen her, kostet ja nichts, die paar hunderttausend EURONEN haben wir doch übrig. Und, es gibt doch so herrlich schöne weibliche Körperteile, die maskulin, also männlich, in „Sachen“ Grammatik sind. Vielleicht wäre es nicht schlecht, die jahrhundertelang verhunzte deutsche Grammatik auch gleich zu reformieren und ihr den wahren genderhaften Habitus aufzudrücken. Die Wahrheit muss an den Tag!

Frau Schildburg:

Jetzt bist du bei denen auch noch Sexist, das kannste glauben, die weiß das ganz genau, die tatendurstige Thüringer Provinzregierung …

  • Noch ein Hildburghäuser  schreibt:

    So langsam können die Hildburghäuser wieder zurück ins Städtchen kommen. Gottlob hat die ungesunde Wochenendbeschallung der Ideologen ein Ende genommen. Ein kräftiger Wind übernimmt die geistige Müllentsorgung, so bläst er den braunen und roten Mief weg. Heute ist „Tag der Befreiung“ … Niemand braucht diese oder jene

  • Lisa  schreibt:

    Gemach, gemach. Unsere wunderbare deutsche Sprache wird auch den Wahnsinn der angeblichen politischen Korrektheit überstehen. Freie Bürger in einem freien Land müssen sich eine solche Bevormundung nicht antun. Pisa lässt grüßen. Nun heißt es an der Universität in der einstigen Heldenstadt Leipzig nicht mehr „Herr Professor“, sondern „Herr Professorin“. Der männliche Titel ist per Beschluss abgeschafft worden, da kommt man ins Grübeln. Das hätte Karl Marx sicherlich nicht so sonderlich gefreut, den Namen trug die Bildungsstätte zu Diktatorenzeiten, aber so frauenfreundlich war er bekanntlich auch nicht, aber das wissen nur wenige. – Wir sind auf keinem guten Weg, wenn ich mir die gegenwärtige Meinungsmache und die Richtung, aus der das kommt, anschaue …

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