Suhler pleite, na und, Herr Genosse Poppenhäger

suhler-pleite

Frau Schildburg:

Das Blättchen meldet heute am 21. September 2016 im Aufmacher, dass Suhl pleite sei. Immerhin weiß man das schon sehr viel länger. Man könnte es sicherlich intellektuell eleganter formulieren und salbungsvoll Argumente in die Welt streuen, warum das so ist, denn Schuld hat bei einer bestimmten politischen Klientel immer der politische Gegner. Kabarett real! Umso irrsinniger ist doch der Vorschlag, die einstige Bezirkshauptstadt Suhl die Kreisstadt von Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen und Sonneberg werden zu lassen. Dort sind mit sehr viel Fleiß und Sachverstand sowie dem Gemeinwohl der Bürger wirtschaftlich vorzeigbare Kreise entstanden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Herr Hausen:

Diese Hochzeit liegt gewiss nicht im Interesse der Bürger, aber auch nicht im Trend der Finanzen, wie wissenschaftliche Studien in Deutschland beweisen. Da muss man nicht über eine überdimensionale mathematische Begabung verfügen, die Grundrechenarten für die Ermittlung von „Soll und Haben“ und gesunder Menschenverstand genügen. Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung in Erfurt mit ihrem tapferen Bodo an der Spitze setzt mal wieder auf das falsche Pferd. Die einst rote Stadt mit ihrem reparierten zerschossenen Rathaus hat einen reichlich zerfledderten Haushalt, und mit einer indiskutablen Kreisgebietsreform kann man kaum Finanzen in Ordnung bringen, wohl aber die Menschen auf die Palme. – Übrigens, der Kreis Hildburghausen feiert am 1. Dezember 2018 sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen. Es wird ein tolles Fest!

Hinterlasse einen Kommentar:

Hinterlasse einen Kommentar

Sie können diese HTML-Marken und -attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>