Theater, Theater …

Frau Schildburg singt voller Inbrust wie dermaleinst 1980 beim Eurovisions-Wettbewerb Katja Ebstein:

Theater, Theater
Sie setzen jeden Abend deine Maske auf
Und sie spielen
Wie die Rolle es verlangt
An das Theater haben sie ihr Herz verkauft
Sie stehn oben und die unten schaun sie an.

Schau‘ nicht so theatralisch, lieber Hausen, mir fällt bei dieser Freistaatsregierung bei allem guten Willen nun gar nichts mehr ein. Will doch der vor jeder Fernsehkamera stets nuschelnde und unverständliche Thüringer SPD-Boss, Landeshauptstadtoberbürgermeister und Architekt der gegenwärtigen Unfähigkeitsregierung, Andreas Bausewein, den SPD-Landrat des Unstrut-Hainich-Landkreises, Harald Zanker, dem glorreichen Minister Holger Poppenhäger als Staatssekretär zur Seite stellen, um die Gemeindegebietsreform zu managen.

Herr Hausen:

Da gehört ein neutraler Fachmann hin, den Minister würde ich das Abdankungsschreiben höchstpersönlich in die Hand drücken, aber doch nicht den linientreuen Zanker. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. 2014 wird dieser fähigen Kraft ein Zwangsverwalter zur Behebung seiner prekären Haushaltslage zur Seite gestellt. Und dieser Unfähigkeitsprimus soll Thüringen neu ordnen. Das wäre ein Grund zum Auswandern. Der Gipfelpunkt, und das ist im Thüringenjournal am 16. August 2017 zu sehen gewesen, ist der tapfere und unfehlbare Bodo. Für jede prekäre Situation hat er ein volksdümmliches Wort und vor allem einen Schuldigen. Er hat zuerst zu gehen, möglichst noch vor Monatsende, damit sich die Haushaltslage Thüringens etwas verbessert und kann gleich seine charakterlosen Diener mitnehmen, das Arbeitsamt wird es bei der guten Finanzlage verkraften.
„Sie stehn oben und die unten schaun sie an“, heißt es in dem des Nachdenkens werten Lied von Katja Ebstein.

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