Unschuldige Spießgesellen und

der raue Ton des Pöbels

In einer Tageszeitung der Region findet sich eine Einschätzung der Bundestagswahl des Herrn Genossen Kummer, einst Unteroffizier des Stasi-Wachregiments:

Platz drei im Landkreis ist für uns eine sehr schwierige Entwicklung, die mich befürchten lässt, dass der Umgangston in der Politik in der nächsten Zeit immer rauer wird und die Aggressivität, die im Wahlkampf zu spüren war auf die Gesellschaft niederschlägt“, sagt MdL Tilo Kummer. „Ich mache mir ziemliche Sorgen, wenn man erlebt, wie eine Bundeskanzlerin und ein Außenminister bedroht werden, da bilden sich für mich historische Parallelen aus. Die anderen Parteien müssen sich gründlich überlegen, wie sie darauf reagieren.“

Am 28. September 2017 lesen wir im Netz eine Pressemitteilung der AfD von Corinna Herold, die wir nicht weiter kommentieren wollen, sie spricht für sich:

Strafanzeige gestellt: Harzer (Linke) bedrohte AfD-Abgeordneten Kießling

Nach Schluss der Plenarsitzung vom 27. September 2017 befanden sich die AfD-Abgeordneten Olaf Kießling und Stefan Möller auf dem Weg vom Plenarsaal zum Abgeordnetengebäude. Im Verbindungsgang beschimpfte der Linke-Abgeordnete Steffen Harzer die beiden als „Nazis, Faschistenpack, Dreckfressen“. Zusätzlich drohte er Kießling mit „Halt deine Fresse, ich hau dir gleich aufs Maul“, weil Kießling ihn gebeten hatte, sich an die Umgangsformen eines Landtages zu halten. Die Drohungen mit körperlicher Gewalt erfolgten mehrfach. Der Abgeordneten der Grünen, Roberto Kobelt, der Harzer begleitete, war sichtlich peinlich berührt, schritt aber nicht ein. Die AfD-Fraktion hat gegen Harzer Strafanzeige gestellt.

Dazu sagt Olaf Kießling, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender: „Herr Harzer hat sich völlig niveaulos verhalten. Das war mehr als parlamentsunwürdig. Der Vorfall ist typisch für das Verhalten von einigen linken Abgeordneten im Landtag. Ihnen gehen in der Diskussion mit uns regelmäßig die Argumente aus, dann werden sie persönlich und beleidigend. Mehr haben diese verbohrten Ideologen nicht zu bieten.“

  • Lisa aus Hildburghausen  schreibt:

    Es ist kaum zu glauben, was der vermutliche Politikneurotiker Steffen Harzer alles loslässt. Mein Menschenverstand sagt mir, dass diese Type noch nicht aus der Pubertät herausgekommen ist, ein jähzorniger Stalinist in Reinkultur. Zum Glück hat ihm Südthüringen seine Politikspinnereien mit dem Bundestag verhagelt. Stellt Euch vor, ein AfD-Politiker hätte sich so rüpelhaft verhalten.

  • WilliWillsWissen  schreibt:

    Das scheint ja auf anderen Ebenen auch schon Einzug gehalten zu haben, überwiegend aus dem linken Lager. Frau Nahles von der SPD will (wahrscheinlich jedem der eine andere Meinung als sie hat) „eine in die Fresse geben“, Herr Kahrs, ebenfalls SPD, bezeichnet die gewählten AFD-Politiker als einen „Haufen rechtsradikaler Arschlöcher“, Herr Gabriel bezeichnet Demonstranten als „Pack“ usw.. Das sind doch alles so wie Putin „lupenreine Demokraten“ und alles Vorbilder für unseren Herrn Harzer und eins drauf packen geht ja immer. Aber bei den Großen im Bundestag darf er ja nicht mitspielen, also muss er sich hier im Landtag abreagieren. Schließlich ist die AFD am allem Übel schuld, sogar an Harzers Unvermögen und an seinem liederlichen Aussehen.

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