Werraaue –Planung mit Zukunft oder Auwa?

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Frau Schildburg zu Herrn Hausen:

Die LINKE. mal wieder in Hildburghausen! Die Bremsbacken der Ewiggestrigen, anders kann ich es nicht bezeichnen. Ich finde es ein ausgezeichnetes Konzept östlich der Friedrich-Rückert-Straße und südlich der Werra, in der sogenannten Werraaue einen Multifunktionsplatz zu etablieren.

Herr Hausen:

Einen Festplatz, dort, wo er hinkönnte, darüber sprachen wir im Stadtrat schon vor mehr als zehn Jahren. Das war von den Linken noch nie gewünscht! Weshalb, kann ich mir bis heute nicht erklären. Es ist nun mal die einzige Möglichkeit der schnellen Erreichbarkeit, eine Top-Lage für die Gestaltung der „Südstadt“ oder wie man den sich entwickelnden Stadtteil auch immer nennen will. Die Entwicklungsrichtung dahingehend wäre richtig, schon wegen der günstigen Verkehrslage.

Frau Schildburg:

So sehe ich das auch. Mit der Theatersanierung im Jahr 2008 installierte man im Keller eine teure Pumpanlage gegen eventuelles Hochwasser, die wurde bisher nie gebraucht. Der einzige Wasserschaden resultierte wohl eher aus einer instabilen Leitung im Gebäude selbst, was nach so kurzer Zeit der Sanierung auch nicht hätte sein dürfen, aber die Garantie war wohl abgelaufen und das Wasser nicht, und die Versicherung musste zahlen.

Herr Hausen:

Das Gebiet ist auch ohne Gutachten sicher und wenn schon, dann wäre es eine ebene Fläche, ein Parkplatz mit ein paar Versorgungsbauten, mehr nicht! Man sollte sich nicht von den Hirngespinsten der Ewiggestrigen beeinflussen lassen, sie meckern später über die teuren Gutachten, die eigentlich nur durch sie verursacht wurden.

Frau Schildburg:

Ein Caravanstellplatz wäre ideal, fast jede kleine Ortschaft besitzt ihn schon. Bad Rodach, Vachdorf, sogar Bockstadt, doch in Hildburghausen mahlen die Mühlen unendlich langsam. Nee, so wird das nie was mit dem Tourismus im Städtchen. Da wird diskutiert, gequatscht, mit offenen Augen und ohne Ergebnis geträumt, gegackert. Und schnell hat man den Trend verpasst und merkt auch nicht, dass man beinahe kampflos den Kreisstadtstatus verliert. So sehen Loser aus. Übrigens: Ein richtiger Camper kennt die Gefahr des Hochwassers und kann rechtzeitig abreisen. Und wenn, dann ist es Teil seines Urlaubsabenteuers. Dem Platz an sich schadet es nicht, die Schäden sind mit weniger finanziellem Aufwand als die Kosten des Gutachtens beglichen! Rückversicherung heißt die Qualität des langweiligen modernen Lebens, Administration, Bürokratie …

Herr Hausen:

Meine Boshaftigkeit hält sich in der bevorstehenden Adventszeit in Grenzen, der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz kündigt schon die beinahe unmoralische weihnachtliche Konsumwalze an. Eines will ich noch loswerden. Du kannst bei dieser Sorte Populisten nur so agieren, dass du genau das Gegenteil in die Welt posaunst oder postest, dann hast du bei diesen Oberschlaumeiern die Chance, dass du deine Wünsche umsetzt. Also, wie sagten sie früher in der Schule der Werktätigen oder im heiligen Parteilehrjahr „diametral entgegengesetzt“. Immerhin, es klang gebildet, auch wenn es eine Tautologie, eine Häufung gleichbedeutender Wörter, ist. Mit Sprechblasen kennen sie sich aus.

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