Zum Charakter des Dunkelgrafen

Folge 2

„Keine Macht der Erde soll mir mein Geheimnis entreißen,
ich nehme es mit ins Grab!“,
spricht der Graf damals in großer Aufgeregtheit zu den Behörden, als sie ihn nach dem Tod der Dame 1837 auffordern, Auskunft über ihre Person zu geben und den Nachlass auszuhändigen.
„Die Verstorbene war nicht meine Gemahlin, und ich habe sie nie dafür ausgegeben“, gesteht er in seiner Aufrichtigkeit. Dabei hätte er es sich einfacher machen und sie getrost dafür ausgeben können, vielleicht wäre man dann nachsichtiger mit ihm umgegangen. Er tut es nicht! Demzufolge muss die Dame eine sehr hochgestellte Person gewesen sein, denn sie als Gemahlin zu bezeichnen, wäre eine Anmaßung und gegen die Ehre und das Gewissen des Grafen gerichtet. Wollte er aber nun so kurz vor der Zielgeraden Gefahr laufen, sein Lebenswerk mit der Preisgabe des Geheimnisses zu gefährden? Den Behörden übergibt er die Madame Royale nicht, es gibt vermutlich einen höheren Auftraggeber, aber auch Moral und Gewissen. Ihre Ähnlichkeit mit Marie Antoinette ist von mindestens drei glaubwürdigen Personen, die sie ohne Schleier gesehen haben, bestätigt worden. Immerhin schreibt Mitte der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts eine französische Gazette nach der Arbeit von Dr. Karl Kühner die Notiz: „Man habe in einem verborgenen Winkel von Thüringen die Spur einer längst verschwundenen französischen Prinzessin entdeckt, möge aber wohl Gründe haben, diese Spur nicht zu verfolgen.“ Wie hätte es dann nach deren Tod ausgesehen?
Der Graf hat Jahrzehnte Zeit, sich mit aller Konsequenz auf den Fall ihres Todes vorzubereiten. Bis ins kleinste Detail plant er ihr Leben, und den Tod überlässt er dem Zufall? Das ist keine Logik. Das passt nicht zum Wesen des Grafen, zu seinem Charakter und zu all dem, was überliefert worden ist schon gar nicht, auch nicht zu den gigantischen Geldsummen, die zu ihrem Schutz und zur luxuriösen Lebensführung ausgegeben worden sind. Auf heutige Verhältnisse sind es umgerechnet mindestens 20 bis 25 Millionen EURO. Darum scheint ziemlich sicher: Graf Leonardus Cornelius van der Valck hat einen Plan, der das Geheimnis über den Tod der Dunkelgräfin hinaus sichert. Genauso, wie er einen Plan hat, was passieren würde, wenn er vor ihr sterben sollte. Und auch der musste so sein, dass niemand ihre Identität erfährt. Dazu muss man folgendes bedenken: Am 6. November 1836 stirbt König Karl X. im Exil, der jüngste Bruder ihres Vaters, die Herzogin von Angoulême, die ausgetauschte Madame Royale, ist damit bis 1844 immerhin noch Titularkönigin von Frankreich. Talleyrand, der geniale französische Außenminister, dem der Graf einen Eid geschworen hat, stirbt erst ein Jahr später, 1838.
Ein Gerücht, in Sachsen-Meiningen sei die Tochter Marie Antoinettes gestorben, ausgelöst durch die Ähnlichkeit der Leiche, hätte nicht zu unterschätzende Folgen gehabt. Die Herzogin von Angoulême ist nicht umsonst bis zu ihrem Tode 1851 erpresst worden und hat ein Vermögen an Schweigegeldern an ihre Erpresser gezahlt. Selbst ihr Testament, das im Jahr 1951 im Vatikan eröffnet werden soll, ist seltsamerweise unauffindbar.
Was für ein Mensch ist der Graf, der so eisern und konsequent sein Lebenswerk verfolgt, dass es bis heute niemandem gelungen ist, sein Geheimnis zu enthüllen?
Über die letzten Tage vor dem Tod und dem Tod des Grafen selbst schreibt Kühner 1852 in der immer noch zuverlässigsten Quelle: „Die Tage vor seinem Tod brachte er in großer Unruhe zu. Möglich ist es, dass der Wunsch zu testieren, ihn beunruhigte; doch würde er eine solche Absicht wohl seinen Dienern, zu deren Vorteil er doch testiert hätte, mitgeteilt haben. Weit wahrscheinlicher ist es, dass er im Angesicht des Todes sich gedrängt fühlte, wichtige Enthüllungen über das Geheimnis seines Lebens und das seiner Lebensgefährtin zu geben, und dass er in der peinlichen Ungewissheit schwankte, ob der Moment, für den er diese Enthüllungen aufsparen wollte, nämlich sein Tod, wirklich schon in nächster Nähe sei. „Dass ich doch zu keinem Entschlusse kommen kann!“, hörte ihn seine Pflegerin einmal sagen. – Er ließ den einen der Schmidt’schen Söhne von Hildburghausen kommen, um ihm Aufträge an das Gericht zu geben und schickte ihn wieder fort, weil er zu keinem Entschluss kommen konnte.
Am Tag vor seinem Tode soll er noch viel und lebhaft, aber unverständlich, wahrscheinlich in fremder Sprache gesprochen haben. Wenige Stunden vor seinem Tode, so behauptet die Krankenwärterin, erhielt er sein volles Bewusstsein wieder. „Wenn ich sterbe“, soll er da zu seiner Dienerin gesagt haben, „wird man einen öffentlichen Aufruf erlassen; hierauf wird eine Dame kommen – denn der einzige männliche Verwandte, den ich habe, ist kürzlich verunglückt – dann werdet Ihr sehen, dass gut für Euch gesorgt ist.“
So schloss der Unbekannte sein großartiges und bemerkenswertes Einsiedlerleben im Dienste der französischen Königstochter, ein Leben von staunenswerter Konsequenz. – Keine befreundete Hand drückte ihm die Augen zu; kein Verwandter gab ihm das Grabgeleit. Aber in aufrichtiger Trauer geleitete die Gemeinde Eishausen, in der er fast vierzig Jahre gelebt, den Toten zum Grabe, den nur sehr wenige von ihnen im Leben erblickt hatten. Aber auch die Waisenkinder waren mit ihrem Lehrer von Hildburghausen herausgezogen und reihten sich nun um das Grab ihres Wohltäters. Neben dem Denksteine, den die edle Königin Therese von Bayern ihrem Lehrer, dem verstorbenen Geistlichen des Orts, errichtet hat, war dem Grafen sein Grab bereitet. „Er ruht nun neben seinem Freunde“, sagte der Pfarrer in seiner Grabrede.
„Ich gebe auch diese Umstände, um anzudeuten, dass die öffentliche Meinung einstimmig darin war, es sei ein ehrenhafter Mann, den man dort begrub, und der dichte Schleier des Geheimnisses, der sein Leben verhüllt, berge ein großes Unglück oder ein Vergehen der Jugend, das nunmehr reich gesühnt sei, sicher aber nicht ein Verbrechen, vor dem die Moral zurückgehen müsse. Die Teilnahme für den Toten war allgemein.“
Die Eishäuser verehren den Grafen. Kühner meint, er ist ein „Feind aller Lüge“ und bezeichnet ihn in voller Pietät als „einen edlen Mann, dessen Weltanschauung vielleicht ein großes politisches Verhängnis, vielleicht aber auch eine bewundernswerte Aufopferung der Freundschaft, der Liebe oder des Patriotismus zu Grunde liege. Er nennt ihn eine außerordentliche Erscheinung, einen Mann von Geist und Welt.“
Die Dienstboten müssen ihm immer gerade ins Auge sehen, denn er kann keine „falschen Kreaturen, Händedrücker und Schmeichler“ leiden. Er muss sich auf seine Dienerschaft absolut verlassen können, er entlohnt sie dafür reichlich. Unregelmäßigkeiten kann er nicht dulden, Pünktlichkeit ist ihm wichtig. Was er verlangt, muss erledigt werden – nicht mehr und auch nicht weniger. Man sagt, er neige zu „übertriebener Reinlichkeit“, er lese niemals eine Zeitung, die schon eine andere Hand berührt hat. Papiere, Briefe und dergleichen, die nach Tabak riechen, empfindet er als widerlich. Einmal beschwert er sich über die Unsauberkeit mit den Worten: „In meinem Schlosse daheim, auf den großen Marmortreppen, die zum Eingang führen, durfte nie ein Stäubchen liegen, hier finde ich selbst im Zimmer Staub.“
Ruhestörungen, besonders in der Nacht, versetzen ihn in Zorn, sogar der Nachtwächter darf sich nicht in der Nähe des Schlosses hören lassen. Hundegebell, Kindergeschrei scheinen ihm unerträglich. Den meisten Ärger verursacht das Neujahrsschießen, das einige Jahre andauert und nur durch Vermittlung von Pfarrer Heinrich Kühner zwischen dem Grafen und den Burschen des Dorfes mit einer jährlich beträchtlichen Geldsumme zur Kirchweih sowie einem Umtrunk zu Neujahr geschlichtet werden kann. Seine Reizbarkeit und anscheinend übertriebene Empfindlichkeit sind letztendlich auf die psychische und seelische Verfassung der Gräfin zurückzuführen, denn alles, was Lärm und Krawall betrifft, versucht er ihr zuliebe kategorisch zu unterbinden, was seinen Mitmenschen deshalb manchmal wunderlich und sonderbar erscheinen lässt. Von den Dorfbewohnern wird das sehr schnell akzeptiert, und man umgeht mit respektvoller Ehrfurcht das Schloss, denn offenbar stehen die geheimnisvollen Bewohner unter höchstem Schutz. Keiner wagt nach den Fenstern zu blicken, selbst Fuhrwerke und Gespanne bahnen sich bei Nacht behutsam den Weg durch die mit großen Kastanienbäumen umsäumte Schlossallee. Nur flüsternd spricht man über die mysteriösen Bewohner des Schlosses.
Grundsätzlich aber ist der Graf dem Land für seine Wohltaten bekannt. Regelmäßig gibt er Spenden an das Waisenhaus und die Taubstummenanstalt, die Armenkasse, er hilft Familien in Not, kleidet jährlich ein Dutzend Konfirmanden der Stadt, unterstützt Studierende, steht Notleidenden bei, sobald er davon erfährt. Zusammenfassend gibt es jedenfalls in Hildburghausen kein wohltätiges Institut, das den Grafen nicht zu seinen ausdauerndsten und freigebigsten Unterstützern zählt.
Tierquälerei verachtet er. Soweit sein Fernrohr reicht, darf sich kein Bauernbursche wagen, ein Vogelnest auszunehmen. Die Vögel werden im Winter auf den Blumenbeeten gefüttert, selbst fremde Hunde und Katzen werden aufs Beste versorgt.
Eines ist ihm dabei stets wichtig, er will nicht um etwas gebeten werden und möchte selbst entscheiden, denn „nur die freiwillige Gabe“ hat nach seiner Meinung Wert. Dankesworte lehnt er grundsätzlich ab, das verbitten ihm seine Ehre und sein Stolz.
Vielleicht mag der Graf manche seltsame Eigenschaft an den Tag legen, die in vielerlei Hinsicht seinem gutmütigen Wesen widersprechen, doch sind sie letztendlich nur dem Schutz und der Geborgenheit der Dame geschuldet, denn sie ist der eigentliche Grund für sein einsiedlerisches Leben.
Unmittelbar nach dem Tod des Grafen erscheinen demzufolge in einer Reihe von Tageszeitungen und Publikationen die widersprüchlichsten Hypothesen. Zweifel und Argwohn machen sich breit, schweben wie das Damoklesschwert pietätlos über der Grabstätte. Man wirft dem Grafen vor, er habe sich eines schweren Verbrechens schuldig gemacht. Manche behaupten sogar, er habe die Dame entführt und sich skurrilen Exzessen hingegeben. Woher manche Leute das wissen wollen? Das bleibt ein Geheimnis. Sie haben ihn weder gesehen, noch mit ihm Umgang gehabt. Von denjenigen, die ihn wirklich gekannt, selbst erlebt haben, fällt erstaunlicherweise kein negatives Wort. Es ist bedauerlich, dass spekulativen Deutungen bis in die heutige Zeit hineinreichen. In einer Denkschrift, erst 2014 nach dem mdr-Projekt entstanden, heißt es, und diese schrillen Gedanken kann man nur mit Kopfschütteln kommentieren: „Der Dunkelgraf litt an manischer Depression gepaart mit einer bipolaren Persönlichkeitsstörung, die latent erblich vorhanden war und sich durch Erlebnisse während der Französischen Revolution und durch den Verlust der Bezugsperson (seiner Großmutter) entwickelt oder verstärkt hat. Der Dunkelgraf wollte nicht oder nur in geringem Maße seine Begleiterin schützen, sondern sich, seine Krankheit oder sein eigenes Handeln verbergen.“ Als Lösungsmöglichkeit soll nun „ein fiktiver Gerichtsprozess gegen den Dunkelgrafen wegen Nötigung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung und fahrlässiger Tötung durch unterlassene Hilfeleistung“ angestrebt werden.
Unfassbar, wie man heute noch versucht, den Dunkelgrafen zu dämonisieren. Was man ihm anhängen will, ist einzig und allein nur der Versuch, von den bisherig nachgewiesenen Fakten und Indizien abzulenken. Vielleicht haben diese Personen oder selbsternannten Dunkelgrafenforscher oder Gründer von Interessengemeinschaften die Person selbst nicht verstanden und benötigen dringend einer Therapie. Solch gemeine und unqualifizierte Verleumdung lässt sich unmöglich mit dem vereinbaren, was tatsächlich von autorisierten und ernstzunehmenden Persönlichkeiten überliefert worden ist.
Beschäftigen wir uns mit den Persönlichkeiten, die den Grafen besser kennen und schon damals solche Schmähschriften nicht hinnehmen konnten. Am 10. Mai 1845, gut einen Monat nach dem Tod des Grafen, erscheint ein langer Artikel der Augsburger „Allgemeinen Zeitung“, den ich hier in gekürzter Form anführen möchte: „Über den zu Eishausen bei Hildburghausen verstorbenen Grafen Vavel de Versay, der auch andere Namen führte, sind in letzter Zeit so viele grundlose Gerüchte durch die Tagesblätter gegangen, dass man sich in der Lage sieht, diesen hiermit entgegenzutreten. Graf Vavel de Versay (so hieß er eigentlich nicht, obgleich er ein Recht auf diesen Namen hatte), wohnte früher nicht in den angegeben Orten, sondern zuerst in der Rheingegend, dann an einem anderen Ort, den anzugeben man nicht ermächtigt ist, und kam vor etwa vierzig Jahren in Folge von politischen Vorgängen nach Hildburghausen, um daselbst ruhig und unbekannt zu leben. Bald nach seiner Ankunft überreicht er der damaligen Herzogin von Hildburghausen ein Schreiben von sehr hoher Hand, teilte die Gründe mit, weshalb er ungekannt sein wollte, was die Fürstin gern gewährte, und stand später mit derselben hohen Frau noch lange in Korrespondenz. Letzteres dürfte in Hildburghausen wohl noch bekannt sein, weshalb es eine Verletzung der Pietät ist, wenn ein Zeitungskorrespondent vermutend ausspricht, der Graf habe der Fürstin etwas weiß gemacht. Ob der nachmalige Landesherr, der Herzog Bernhard von Sachsen-Meiningen, von den Verhältnissen des Grafen unterrichtet war, weiß man nicht anzugeben; aber er hatte jedenfalls Takt genug, den Grafen, der schon zwanzig Jahre im Lande lebte und so viele Wohltaten ausübte, in seiner Ungestörtheit zu belassen und bei einem gewissen Vorkommnis den Behörden deshalb Anweisung zu geben … Diese Begleiterin vorzüglich ist es, welche leichtfertige Korrespondenzen zu Vermutungen veranlasste, die den Grafen als Verbrecher erscheinen lassen und Ursache dieser Zeiten sind. Die erwähnte Dame lebte durchaus ganz freiwillig bei dem Grafen in solcher Abgeschiedenheit, auch trug sie nie eine Larve, und nur, um den Blicken der Zudringlichen auszuweichen, ließ sie häufig den Schleier nieder … Ein Verbrechen oder Vergehen liegt also überall nicht vor, und dass auch die Meiningische Regierung keinen Grund zu solcher Vermutung sah, beweist der Umstand, dass sie die ganze Zeit hindurch nicht in die Geheimnisse des Grafen einzudringen suchte, während sie sich doch wahrlich von dem Vorwurf frei halten musste, ein Verbrechen zu dulden und zu fördern …“
Auch Kühner betont: „Ich muss übrigens ausdrücklich bemerken, dass damals die öffentliche Meinung nicht mit dem Verdacht eines Verbrechens um die verschlossenen Türen des Schlosses herumspürte, sondern den wunderbaren Einsiedler für einen hochstehenden ehrenhaften Mann hielt und als Wohltäter des Dorfes und der Umgegend verehrte und der leise Faden des Argwohns, der sich durch das Leben dieses Mannes zieht, erst gegen das Ende des Verlaufs deutlicher in die Erscheinung trat und beachtet wurde.“
Denken wir an die Zusicherung unseres Herzogs Friedrich von Sachsen-Hildburghausen vom 12. März 1824 in einem Brief: Wir werden den Herrn Grafen „beständig unter Unseren Schutz nehmen und nicht zugeben … das ihm irgendeine Unannehmlichkeit zugefügt werde.“ Der Herzog weiß also sehr wohl, welches Geheimnis der Dunkelgraf in sich birgt. Nicht umsonst werden auch die Mitglieder der Familien der Herzöge Sachsen-Hildburghausen, Sachsen-Altenburg und Sachsen-Meiningen „durch einen Eid aufs Kreuz zum ewigen Schweigen verpflichtet.“ Einen „Eid aufs Kreuz“, bei dessen Bruch die Konsequenzen nur allzu klar sein dürften, schwören sie nicht, um auch nur das geringste Verbrechen zu schützen. Es geht um sehr viel mehr, um ein großes politisches Geheimnis! Man lässt also den Grafen gewähren, denn alles, was er will, in stiller Einsamkeit mit der Dame ein Leben führen, die man ihm einst durch traumatische Ereignisse tief depressiv an seine Seite stellt. Seine unverbrüchliche Treue kann man ihm nicht zum Vorwurf machen, sondern sie verdient den höchsten Respekt!

 

 

Ines Schwamm, Hildburghausen

  • Anonymous  schreibt:

    Ich finde beide Artikel und deren Schlußfolgerungen um die Idee „…das bisher bestehende, gedankliche Modell nicht verworfen, sondern nur den sich neu ergebenden Tatsachen angepasst werden!“ sehr interessant und logisch.

    Mir hat z. B. die Nachmodellierung des Kopfes auch Rätsel aufgegeben, denn dieser entstandene Modellkopf wich sehr von der dafür benutzte Vorlage ab. Es war ein gut gemeinter Versuch.

    Ist es denn für Sie möglich, direkt in Frankreich oder Österreich in betreffenden Archiven zu diesen Themen zu recherchieren?
    Gibt es weitere Unterlagen aus dem Archiv des Herzogs Friedrich von Sachsen-Hildburghausen zu Ihren Schlußfolgerungen?
    Sind denn heute immer noch dessen Nachfahren an diesen Schwur gebunden?
    Ich denke diese mysteriöse Geschichte kann man mit der Geschichte um Kaspar Hauser vergleichen. Es sollte und soll ein ewiges Geheimnis bleiben, unter welchen Umständen alle diese Personen so leben mussten und/oder wollten.

    ich warte gespannt auf weitere Details und Ergebnisse Ihrer Recherchen.

    M. Schneider

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